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9. Juli 1935 (9. Bauwoche)

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November 1935

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November 1935

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Oberstadt, 1944

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Saal, 1955

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70er Jahre

02.05.1935

Der erste Spatenstich für das neue Lichtspielhaus erfolgt nach einem Entwurf und unter der Bauleitung des Düsseldorfer Architekten Ernst Huhn.

08.11.1935

Mit dem Film „Vergiss mein nicht” wird das Apollo-Theater unter der Geschäftsführung von Franz Helms und Wilhelm Ludwig eröffnet. Während der kommenden Jahre bietet das Haus in seiner Doppelfunktion als Licht- und Schauspielhaus ein breites Angebot an künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen: Konzerte, Musiktheater, Opern und Operetten, Varieté und Boulevardveranstaltungen. Nationale und internationale Filmstars wie Heinz Rühmann, Zarah Leander, Grete Weise, Marika Rökk, Nadja Tiller, Henry Porten und Heinz Erhardt sind hier zu Gast. Während des Nationalsozialismus wird das Apollo-Theater zu Propagandazwecken genutzt. Es finden NSDAP-Vorträge und -Veranstaltungen statt.

16.12.1944

Das Apollo-Theater fällt, wie der größte Teil der Siegener Innenstadt, einem Bombenangriff zum Opfer. Zurück bleiben nur Mauerreste und wenige bedingt brauchbare Apparaturen.

12.08.1948

Knapp vier Jahre nach seiner Bombardierung öffnet das Apollo unter der Leitung des Bauherrn Franz Helms erneut seine Pforten als Filmtheater. Als einziges deutsches Haus verfügt es über eine Spezialleinwand aus San Francisco, die für eine besonders klare Bildwiedergabe sorgt.

11.06.1955

Das Wirtschaftswunder in den 50er Jahren wirkt sich auch auf das Apollo aus: Die Brüder Franz und Heinrich Helms erneuern das Innere des Gebäudes.

24.11.1955

Wiedereröffnungsfeier mit Margot Eskens und Heinz Erhardt. Das Haus ist nun wieder auf Lichtspiel- und Bühnenvorführungen gleichermaßen ausgerichtet. „Unter der technischen und künstlerischen Leitung des Siegener Architekten Philipp Feger ist so etwas wie ein Residenztheater entstanden, intime, aber festliche Atmosphäre, auf den Kammerspielton abgestimmt” (Siegener Zeitung, 24.9.1955)

1972

Franz Helms stirbt im Alter von 77 Jahren. Die Geschäftsführung übernimmt sein Bruder Heinrich Helms.

1978

Die Fuchs GmbH & Co. KG aus Haiger pachtet das Apollo-Theater. Unter der Leitung von Klaus Fuchs wird das Haus zum Apollo-Kinocenter umgebaut. Der große Saal mit 1.023 Plätzen weicht einem Schachtelkino aus fünf Sälen, die sich sowohl in ihren Filmgenres, als auch im Design unterscheiden. Die nun 720 Sitzplätze verteilen sich auf fünf Kinos (1 x 300 Plätze, 2 x 140 Plätze und 2 x 70 Plätze)

Dezember 1981

Das Apollo-Kinocenter wird ein erneut umgebaut. Das Apollo-Kino verfügt ab Ostern 1982 über zwei neue kleine Säle mit 42 bzw. 50 Sitzplätzen.

01.01.1992

Die Ufa-Theater AG übernimmt die Siegener Fuchs-Kinos.

1993

Marie-Luise Melzner (geb. Helms), Nichte der Helms-Brüder, übernimmt die Geschäftsführung