Foto: Apollo bei Nacht
Foto: Apollo Planung
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Ansicht Foyer
Ansicht Foyer 2
Ansicht bei Nacht
Ansicht Konzert
Man sieht sich

1956

Der Siegener Rat beschließt, ein Theater und eine Mehrzweckhalle (die Siegerlandhalle) zu errichten.

1957

Fertigstellung der Aula des Gymnasiums Am Löhrtor als „Bühne der Stadt Siegen” - ausdrücklich als Provisorium gekennzeichnet.

1965

Die Kulturkreise von Siegen, Weidenau, Eiserfeld und der Kulturkreis an der Weiß vereinen sich zum „Kulturkreis Siegerland”.

17.09.1968

Der Siegener Rat beschließt, das Theater von der Siegerlandhalle abzukoppeln und als selbstständiges Gebäude zu errichten.

12.11.1969

Der „Kulturkreis Siegerland e.V.” wird gegründet. Vorstand: Joseph Kleibaumhüter, Rudolf Lixfeld, Eckhard Flender, Wilhelm Banken. Kulturkreis-Geschäftsführer sind (in der Reihenfolge ihres Amtsantritts): Günter G. Ludwig, Hans-Wilhelm Kaegi, Volker Biedenkapp, Magnus Reitschuster. Spätere Vorstände: Rudolf Lixfeld, Volker Behnsen, Peter Henke, Bernhard Stratmann, Dr. Jürgen Kühnel, Dr. Wolf-Dieter Lange, Dr. Reinhold Schultze.

1969

Gründung der Bürgerinitiative für den Theaterund Konzertbau

1971

Gründung des Förderkreises Siegerland-Theater. Vorsitzender/Ehrenvorsitzender: Rudolf Lixfeld; ab 1995 Volker Behnsen

1972

Die Kulturausschüsse von Kreis und Stadt beauftragen ein Raumprogramm für das Theater.

1972

Der Siegener Hauptausschuss beauftragt den Architekten Claude Paillard.

1973

Das Theaterbaukonzept Paillard (Kosten ca. 16 Mio. DM) wird vom Rat der Stadt gebilligt.

1974

Beschluss des Siegener Rates (bei vier Gegenstimmen, drei Enthaltungen): Es soll auf dem Weiß-Flick'schen Grundstück gebaut werden. Das überarbeitete Projekt Paillard wird dem NRWKultusministerium vorgelegt.

16.12.1974

Grundsteinlegung auf dem Weiß-Flick'schen Grundstück für einen Theaterbau.

1975

Siegen wird Großstadt.

23.01.1980

Nach jahrelangen positiven Absichtserklärungen lehnt der Siegener Rat mit 29 Nein- zu 28 Ja-Stimmen die Realisierung des Paillard-Projekts aus Kostengründen ab.

1985

Die Sparkasse Siegen offeriert eine Spende über 3 Mio. DM für den Theaterbau. Die Spende wird auf 2 Millionen DM reduziert. Der Verwaltungsrat lehnt die Spende ab.

1986/1987

Der Förderkreis Siegerland-Theater initiiert eine Sammelaktion in Bürgerschaft und Wirtschaft. Ergebnis: 200.000 D-Mark Spenden und 900.000 D-Mark Spendenzusagen, die an den Baubeginn gekoppelt sind.

1988

Veröffentlichung der Projektstudie „Forum für Kultur in der Provinz”.

1993

Eine Expertengruppe unter der Leitung von Prof. August Everding legt die Studie „Kulturforum auf dem Waldrich-Fabrikgelände” vor. Die Waldrich-Pläne werden abgelehnt - aus Kostengründen.
Rudolf Lixfeld übergibt den Vorsitz des „Förderkreis Siegerland-Theater” an Volker Behnsen.

1998

Mit Becketts „Warten auf Godot” in der Martinikirche und Kafkas „Bericht für eine Akademie” in einem Uni-Hörsaal wird die Abo-Reihe „Out of Aula” eröffnet. In dem Namen steckt pfiffiger Protest gegen die - einer Hochschulstadt unwürdige - bisherige Spielstätte. Neu daran ist, dass dieser Protest jetzt unterlegt wird mit aufregenden Theaterereignissen, die zum Stadtgespräch werden. So bahnt der neue Kulturkreis-Geschäftsführer Magnus Reitschuster mit künstlerischen Mitteln dem Theatertraum neue Wege.

1998

Stadtdirektor Ulrich Mock wird vom Siegener Hauptausschuss beauftragt, eine Verwaltungsvorlage zu erarbeiten, die die Realisierung des Apollo-Theater-Projektes zum Ziel hat. Die Landtagsabgeordneten Loke Mernizka sowie in der Folge Johannes Remmel, Volkmar Klein und Helga Schwarz-Schumann schaffen in Düsseldorf die Voraussetzung für eine Förderung des Baus durch die Landesregierung. Gemeinsame Presseerklärung der Gesellschaft für Stadtmarketing Siegen e.V. und des Förderkreises Siegerland-Theater e.V.: „Wir wollen das Apollo-Theater Siegen”.

21.01.1999

Siegener Uni-Professoren mit Rektor Prof. Dr. Albert H. Walenta möchten das Projekt gefördert sehen: Offener Brief an Bürgermeister Karl Wilhelm Kirchhöfer.

03.11.1999

Der Initiativkreis Apollo-Theater Siegen e.V. geht mit 30 Gründungsmitgliedern an den Start. Vorsitzender ist Walter Schwerdfeger, stellvertretende Vorsitzende Barbara Lambrecht- Schadeberg. Zum Vorstand gehören auch Volker Behnsen und Magnus Reitschuster; Schatzmeister ist Gerd Dilling. Zum Kuratoriumsvorstand gehören Prof. Dr. Albert H. Walenta (Vorsitzender), Manfred Dango, Bettina Deller, Dr. Brigitte Pichon, Dr. Henning Schleifenbaum, Klaus Th. Vetter, Julia Walenta.

2000

Die Stadt Siegen bestellt eine Machbarkeitsstudie unter Beteiligung des Bühnenbildners Professor Gralf-Edzard Habben und des Architekten Helmut Blöcher.

17.11.2000

Der Kreistag votiert mit 42:10 Stimmen für den Bau des Apollo-Theaters und beschließt eine Beteiligung in Höhe von 1,5 Mio. Euro für den Bau und 0,5 Mio. Euro Zuschuss für die geplante Apollo-Stiftung, aus der ein wesentlicher Teil des künstlerischen Programms finanziert werden soll.

22.11.2000

Dr. Reinhold Schultze hält vor der Ratssitzung eine bewegende Rede für die Verwirklichung des Apollo-Theaters. Der Siegener Rat unter Leitung von Bürgermeister Ulf Stötzel stimmt mit 37:18 Stimmen für das Apollo-Projekt - unter der Bedingung, dass die Bürgerschaft bis zum 15. Dezember 2000 verbindlich erklärt, für die Dauer von 15 Jahren 250.000 Euro pro Jahr zum künstlerischen Betrieb beizusteuern.

06.12.2000

Gründung der Stiftung Apollo-Theater Siegen. Vorstand: Wilfried Groos (Vorsitzender), Volker Behnsen, Gerd Dilling, Walter Schwerdfeger; Stiftungsrat: Rolf Brunswig (Vorsitzender), Dr. Gabriele Barten, Franz Becker, Landrat Paul Breuer, Günther Flick, Prof. Dr. Theodora Hantos, Barbara Lambrecht-Schadeberg, Dr. Wolfgang-Dieter Lange, Loke Mernizka, Dr. Brigitte Pichon, Dr. Henrich Schleifenbaum, Bürgermeister Ulf Stötzel, Bernhard Stratmann, Prof. Dr. Albert H. Walenta. Gründungskapital: 75.000 Euro Zustiftung: 500.000 Euro von Barbara Lambrecht-Schadeberg

Seit dem Jahr 2000

jährliche Zustiftungen des Förderkreises Apollo-Theater durch Mitgliedsund Kuratoriumsbeiträge in einer Gesamthöhe von 1,4 Mio. Euro. Dauerhafte Firmenspenden sind: Günther Flick, Treuvermögen, Greater Union Filmpalast GmbH, Lübeck, Industrie- und Handelskammer Siegen (ab 2007), Otto Quast Bauunternehmen, Karl Scheib, SVB Siegener Versorgungsbetriebe GmbH, SMS Demag AG, Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein, Vetter Fördertechnik

bis 2007

Stiftungskapital von 2.700.000 Euro einschl. der Spendenübertragung des ehemaligen Förderkreises Siegerland-Theater. Alle Erträge fließen komplett in den Kulturbetrieb des Apollo- Theaters.

23.11.2000

Initiativkreis Apollo-Theater Siegen startet Öffentlichkeitskampagne: „Wir schenken unserer Stadt ein Theater.”

12.12.2000

Die Sparkasse Siegen sagt einen Sponsorenvertrag mit dem Trägerverein zu: Sie spendiert jährlich 150.000 Euro zur Deckung der Kosten des künstlerischen Betriebs ab dem Jahr der Eröffnung.

15.12.2000

1.236 Mitglieder und 125 Kuratoren sind eingetragen im Initiativkreis Apollo-Theater Siegen. Zusage der Bürgerschaft: Jährliche Beteiligung von 250.000 Euro dauerhaft zur Mitfinanzierung des künstlerischen Betriebes. Bürgerschafts-Initiativen sorgten für eine beispiellose Begeisterungskampagne: Es bilden sich Gruppen wie „Frauen für Apollo”, „Schulen für Apollo”, „Wirtschaft für Apollo”, „Region für Apollo”, „Uni für Apollo”, „Chöre für Apollo”, „Künstler für Apollo” und „Kirchen für Apollo”.

Oktober 2001

Gründung des Trägervereins Apollo-Theater Siegen e.V. unter der Beteiligung aller wesentlichen Kulturträger der Stadt Siegen Vorstand: Walter Schwerdfeger (Vorsitzender), Bernhard Stratmann und Klaus Vetter (stellv. Vorsitzende), als Vertreter der Stadt Siegen der Beigeordneter Steffen Mues sowie Intendant Magnus Reitschuster. Zum Gesamtvorstand gehören außerdem Volker Behnsen, Landrat Paul Breuer, Katrin Dittert, Traute Fries, Wilfried Groos, Bürgermeister Ulf Stötzel, Prof. Dr. Albert H. Walenta.

November 2001

Mitgliederversammlung des Initiativkreises Apollo-Theater im alten Apollo-Kino, in dem zu diesem Zeitpunkt die Aufführung „Busch- Brüder oder Die Heimkehr” stattfindet.

Juni 2002

Minister Michael Vesper überbringt den Bewilligungsbescheid über 80 % Kostenbeteiligung des Landes für den Bau des Apollo-Theaters.

August 2002

Abschluss des Kooperations- und Personalüberleitungsvertrages zwischen Trägerverein Apollo-Theater Siegen und der Stadt Siegen.

Dezember 2003

Schulterschluss der kulturtragenden Vereine. Mit der Verschmelzung des Initiativkreises, Förderkreises Siegerland-Theater und Kulturkreis Siegerland zum „Förderkreis Apollo-Theater Siegen e.V.” wird eine wichtige Voraussetzung zur Bündelung aller kulturellen Engagements geschaffen. Vorstand: Walter Schwerdfeger (Vorsitzender), Barbara Lambrecht-Schadeberg (stellv. Vorsitzende), Volker Behnsen Geschäftsführer: Magnus Reitschuster, Schatzmeister: Gerd Dilling Kuratorium: Prof. Dr. Albert H. Walenta (Vorsitzender), Manfred Dango, Bettina Deller, Dr. Brigitte Pichon, Dr. Henning Schleifenbaum, Klaus Th. Vetter, Julia Walenta. Ehrenmitglieder sind Ralf Bauer, Joachim Fuchsberger, Rudolf Lixfeld, Loke Mernizka, Gunter Mues, Christoph Quest.
Vertrag zwischen Trägerverein und Magnus Reitschuster: Er wird zum Intendanten des Apollo-Theaters bis 2017 berufen.

2004

Nochmaliger Bewilligungsbescheid des Landes NRW unter Beteiligung des Landtagsabgeordneten Johannes Remmel wegen „Neubau hinter der historischen Fassade”.

20.07.2004

Vergabe des Bauauftrages durch die Stadt Siegen an Building Agency auf der Grundlage des Sondervorschlages „Neubau hinter der historischen Fassade”. Architekten sind Engel und Zimmermann KSP, Köln.

08.11.2005

Grundsteinlegung Apollo-Theater Siegen

01.09.2006

Richtfest Apollo-Theater Siegen symbolischer Theatersesselverkauf - Erlös: 193.000 Euro Übergabe an Stiftung am 31.10.2006

06.05.2007

Schlüsselübergabe an den Trägerverein Einweihung der Lichtinstallation

31.08.2007

14 Uhr: Eröffnungsvorstellung im neuen Apollo- Theater: Die verzauberten Brüder, 17 Uhr: Offizielle Eröffnung des Apollo-Theaters.