So | 11.11. | 19 Uhr (Gastveranstaltung) Evangelische Kantorei: Ein deutsches Requiem

Marietta Zumbült, Sopran
Bariton Matthias Weichert, Bariton
Dirigentin Ute Debus Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Kyrie d-Moll für fünfstimmigen Chor und Orchester (1825)
Johannes Brahms (1833-1897)
Ein deutsches Requiem op. 45 (1861/68)

Veranstaltungsbild:

Handelt es sich bei Felix Mendelssohn Bartholdys „Kyrie“ um ein Frühwerk, in dem sowohl die außerordentliche Begabung des damals 16-Jährigen als auch seine umfassende musikalische Bildung zum Ausdruck kommt, ist das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms im mittleren Lebensabschnitt des Komponisten entstanden. Über mehr als ein Jahrzehnt arbeitete Brahms immer wieder an seiner Totenmesse und ließ ein Werk reifen, das trotz erkennbarer Vorbilder in der Geschichte geistlicher Musik einzigartig dasteht. Brahms löst sich vollständig vom lateinischen Requiem-Text und vertont eine klug zusammengestellte Auswahl von Bibelzitaten, in denen es zwar auch um die Vergänglichkeit des irdischen Lebens geht, die aber vor allem den noch Lebenden Trost geben in der Hoffnung auf die Auferstehung. Musikalisch setzt Brahms beides meisterhaft um: die schroffe Unerbittlichkeit des Todes ebenso wie die Verheißung einer neuen Wirklichkeit ohne Leid und Tod, wobei das Hoffnungsvolle überwiegt.

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