Do | 27.04.2017 | 20 Uhr Harald Martenstein "Best of"

Der Zeit-Kolumnist liest
seine Kult-Kolumnen

Veranstaltungsbild:

Wenn am Donnerstag die „Zeit“ erscheint oder am Sonntag der Berliner „Tagesspiegel“, dann gibt es viele, die diese Blätter vor allem wegen eines einzigen Textes kaufen: der Kolumne von Harald Martenstein. Dessen Texte stellen listig und lustvoll die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Ihr Thema ist immer der deutsche Alltag. Im Perlentaucher wird über Martensteins Kolumnen so geurteilt: „Sie entsprechen geradezu schulmäßig den Anforderungen, die der Philosoph Ralf Konersmann in einem Essay

über ,Kulturkritik‘ gestellt hat. Martenstein spricht nicht von oben herab und stellt sich nicht als Alleswisser hin, vielmehr stellt er sich gern selbst in Frage und bezieht die Leser mit ein. Themenmäßig scheint es in den Kolumnen um praktisch alles zu gehen.“ „Er schreibt so en passant, beneidenswert, hat den Gedankensprung zur Kunst erhoben, eben war er noch hier, plötzlich ist er da, aber nie verliert er den Faden“, stellt Axel Hacke beim Nachdenken über Martensteins Erfolg in der Süddeutschen fest. „Seine Ironie kann beißend sein. (... ) Knallhart und schweinekomisch zugleich.“

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