Mo | 01.05.2017 | 20 Uhr (Smobil) The Situation

von Yael Ronen & Ensemble
mit Ayham Majid Agha, Karim Daoud, Maryam Abu Khaled,
Orit Nahmias, Dimitrij Schaad, Yousef Sweid
Regie: Yael Ronen, Bühne: Tal Shacham, Kostüme: Amit Epstein,
Musik: Yaniv Fridel, Ofer Shabi, Dramaturgie: Irina Szodruch
Maxim Gorki Theater, Berlin

Eingeladen zum Theatertreffen 2016
  Spieldauer: 1:40 h, ohne Pause

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 33.00 € / 25.50 € (erm.)
Platzkategorie II 26.50 € / 21.00 € (erm.)
Platzkategorie III 19.00 € / 11.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Wer auf Hebräisch oder Arabisch die politische Lage im Nahen Osten beschreiben will, spricht schlicht von „The Situation“. In den letzten Jahren hat es viele Menschen mit „Situation“- Hintergrund nach Berlin verschlagen. Einst hielt der Konflikt ihre Leben auseinander, nun treffen sie in der deutschen Hauptstadt aufeinander. Die Regisseurin Yael Ronen siedelt „The Situation“ in einen Neuköllner Deutschkurs an. Die Kursteilnehmenden verbindet, dass sie in den letzten Jahren nach Berlin gekommen sind. Aus Syrien, wo seit 2011 Krieg herrscht. Aus Israel und Palästina, wo das politische und soziale Klima immer militanter wird. Kein Wunder also, dass im Kurs von Deutschlehrer Stefan die deutsche Grammatik das kleinste Problem ist. Das Ensemble besteht aus Künstlern, die aus Syrien, Palästina und Israel nach Berlin gekommen sind. Sie setzen sich mit den paradoxen Wiederbegegnungen ihrer „Nachbarn“ sowie mit den Geistern ihrer Vergangenheit auseinander. Gespielt wird auf Englisch, Deutsch, Hebräisch und Arabisch – deutsche und englische Übertitel sorgen für das Verständnis. Die Regisseurin Yael Ronen, 1976 in Jerusalem geboren, stammt aus einer Theaterfamilie und zählt zu den aufregendsten Theatermachern in Israel.

Eines ihrer wichtigsten Arbeitsmittel ist schwarzer Humor im Umgang mit historischen Konflikten. Yael Ronen lebt in Tel Aviv und Berlin und arbeitet regelmäßig im deutschsprachigen Raum. Sie wurde 2013 mit dem österreichischen Theaterpreis Nestroy ausgezeichnet.

Ein mutiger, schonungsloser Theaterabend – voller bitterer Selbstironie, geschliffenem Wortwitz und jenseits aller klebrigen Betroffenheits-Plattitüden.
Frankfurter Neue Presse

Ein perfekt passender Beitrag zu den aktuellen Zuwanderungs- und Islamdebatten.
Rheinische Post

Es ist ein dringendes Theaterstück. Eines, das uns alle angeht.
3sat

Parcours der Missverständnisse (…) im tosenden Applaus für die Schauspieler, die Arm in Arm mit ihrer Regisseurin an der Rampe stehen und alle Hemmschwellen überwunden haben, hat ja schon ein Stück Völkerverständigung stattgefunden.
Theater heute

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