Di | 09.05.2017 | 20 Uhr (S) Was ihr wollt

von William Shakespeare,
Deutsch von Marius von Mayenburg
mit Oscar Olivo, Lisa Natalie Arnold,
Vanessa Loibl, Mathias Spaan,
Henning Hartmann, Jakob Benkhofer,
Janko Kahle, Julia Schmalbrock,
Mathias Max Herrmann,
Gabriel Kähler, Robert Zimmermann
Regie: Marius von Mayenburg, Bühne: Nina Wetzel
Video: Sébastien Dupouey, Kostüme: Miriam Marto
Musik: Nils Ostendorf, Dramaturgie: Judith Gerstenberg
Schauspiel Hannover

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 33.00 € / 25.50 € (erm.)
Platzkategorie II 26.50 € / 21.00 € (erm.)
Platzkategorie III 19.00 € / 11.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Alles beginnt mit einem Schiffbruch. Auf Illyrien finden sich die Gestrandeten dieser Welt. Ihre Bewohner sind Trauernde, Enttäuschte, ihre Sehnsüchte blieben bislang unerfüllt. Mit der Ankunft der jungen Viola, die sich zum Schutz in der Fremde in ihren ertrunken geglaubten Zwillingsbruder verwandelt, flammt das Glücksverlangen aller wieder auf. Viola verliert ihr Herz an den liebeskranken Herzog Orsino, der in ihr jedoch nur den Mann sieht. In seinem Dienst muss sie Liebesschwüre der Gräfin Olivia überbringen, diese will vom Herzog nichts wissen und verfällt dem betörend schönen Jungen mit den weiblichen Zügen. Verwirrende Spiegeleffekte lassen an der eigenen Identität zweifeln. Doch mit zunehmender Angstlust stürzen sich die Liebenden
in das Spiel, das sie nicht verstehen. Oder doch? Ihre Gefühle durchleben sie exzessiv – bis zur schmerzlichen Erkenntnis, die schließlich Schein von Sein trennt. Und dann sind da noch Sir Toby, Haushofmeister Malvolio, Sir Andrew, Olivias Dienstmädchen Maria und der Narr Feste, die ihre Langeweile durch Grausamkeiten zu vertreiben versuchen, durch Späße, die nicht folgenlos
bleiben.

Ein schönes Durcheinander hat Shakespeare mal wieder angerichtet. Liebe beruht hier nicht auf Gegenseitigkeit, sondern ist ein Kreisverkehr. Und Marius von Mayenburg übersetzt des alten Meisters damalige popkulturelle Anspielungen ins Heutige, famos unterstützt durch Bühne, Video, Kostüme und Musik. (…) man merkt ihnen an, welchen Spaß sie dabei haben, über die Stränge zu schlagen (…) Ein Rollen-Spiel in jeder Konsequenz.
Neue Presse

Videokünstler Sébastien Dupouey hat geniale Hintergründe geschaffen, die Sehnsucht und Apokalypse gleichermaßen symbolisieren (…) eine überzeugende schauspielerische Leistung, die das ganze Ensemble zeigt.
NDR Kultur

Gelächter, Szenenapplaus, langer Schlussbeifall: keine Langeweile bei der Premiere von Shakespeares „Was ihr wollt“.
Bild

Diese Veranstaltung wird gesponsert vom Kultursekretariat Gütersloh

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