Fr | 19.05.2017 | 20 Uhr Lesung: Hanns-Josef Ortheil

liest aus seinem neuen Buch
„Was ich liebe und was nicht“ zum Thema
„Die erste und die zweite Heimat“

Preis: 13 Euro / 8 Euro ermäßigt

Veranstaltungsbild:

Der 1951 in Köln geborene Hanns-Josef Ortheil ist einer der vielseitigsten und produktivsten Autoren seiner Generation. Er lebt in Wissen/Sieg und in Stuttgart, lehrt als Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und hat dort das Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft gegründet. Ortheils Eltern hatten zwei Söhne während des Zweiten Weltkriegs verloren und zwei weitere in den Jahren danach. Vor Trauer war seine Mutter mit der Zeit immer schweigsamer und schließlich stumm geworden. Die Folge für Ortheil: Er selbst verstummte als Dreijähriger neben seiner sprachlosen Mutter und begann erst als Siebenjähriger wieder zu sprechen.

Der Junge flüchtete sich schon als Vierjähriger in die Musik, lernte Klavier und plante lange Zeit, Pianist zu werden. Er studierte zunächst in Rom Kunstgeschichte und später an den Universitäten von Mainz, Göttingen, Paris und Rom Musikwissenschaft, Philosophie, Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft. Er arbeitete als Film- und Musikjournalist für die Mainzer „Allgemeine Zeitung“, später als Feuilletonist und Literaturkritiker für die größten Zeitungen. Für seinen Debüt-Roman „Fermer“ bekam er den „Aspekte“- Literaturpreis des ZDF.
Ortheil ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München.

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