Di | 31.10.2017 | 20 Uhr Ich habe einen Traum

Konzertabend als Hommage an Martin Luther King
mit Jan Vering, Mohamed El-Chartouni,
Vokalensemble TonArt & Band
(Dorian Rudnytsky, Hartmut Sperl,
Florian Schnurr, Marc-Alexander Heilmann)
Komposition: Siegfried Fietz,
Deutsche Texte: Christian A. Schwarz

Spieldauer: 2:20h, eine Pause

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe B.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 23.50 € / 16.50 € (erm.)
Platzkategorie II 19.00 € / 13.00 € (erm.)
Platzkategorie III 13.00 € / 8.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Der Martin-Luther-King-Abend „Ich habe einen Traum“ ist die bislang erfolgreichste Apollo-Produktion: Zwei Aufführungen waren ursprünglich geplant, 40 ausverkaufte Vorstellungen sind schon gelaufen. Am Reformationstag 2017 – dem Fest von Martin Luther Kings Namenspatron Martin Luther – steht dieses Konzert erneut auf dem Spielplan.
Jan Vering, Sänger und seit 2007 Musikdramaturg im Siegener Theater, hatte in den 80ern unter Mitwirkung von Coretta King, der Witwe Martin Luther Kings, die Platte „Ich habe einen Traum“ veröffentlicht und in unzähligen Konzerten präsentiert. Grundlage dieser Studioaufnahme, die damals auf die bundesdeutsche Bestenliste gewählt wurde, ist ein Songzyklus des Komponisten Siegfried Fietz und des Textdichters Christian A. Schwarz, der auf Reden und Schriften des 1968 ermordeten Pfarrers und Bürgerrechtlers basiert.
Es geht also nicht um Texte über Martin Luther King, sondern um seine eigenen Worte; das King-Konzert präsentiert künstlerisch gestalteten O-Ton. Im Apollo-Theater Siegen entstand daraus 2009 eine Musik-Theater-Produktion, die seit der Premiere nicht nur immer wieder Standing Ovations hervorruft, sondern vor allem Nachdenklichkeit und tiefe Berührung.

Das sechsköpfige Vokalensemble TonArt, der Rapper Mohamed El-Chartouni und vier herausragende Instrumentalisten begleiten Vering auf seinem Weg von heute in die „We shall overcome“-Zeit der sechziger Jahre. Mittels Bildcollagen, Spirituals, Soul- und Bluesstücken wird ein „Blick zurück nach vorn“ geworfen. Ein Abend über Krieg und Rassismus – vor allem aber über Menschen, die dem Unrecht entgegentreten mit dem Einzigen, was sie im Überfluss haben: Glaube, Liebe und Hoffnung. Evangelium als politische Praxis, die Bergpredigt übersetzt in Hände und Füße, Stimmen und Alltag: eine rückhaltlose musikalisch-szenische Annäherung.

Triumphale Martin-Luther-King-Hommage. (…) Die lange Verbindung zwischen Jan Vering und TonArt macht einen Teil des Zaubers aus (…). Gemeinsam lassen sie den Traum Kings von Freiheit und Gleichheit lebendig und greifbar werden. (Westfalenpost)

Ein Konzert, das nachhaltig beeindruckte (…) mit dem Siegerländer Vokalensemble TonArt und einer exzellenten Band: Songs und Anekdoten, Biografisches im Zeitraffer, Film- und Fotosequenzen (…) ein stimmiges Bild. (Siegener Zeitung)

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