Sa | 17.02.2018 | 19 Uhr (C) Hokuspokus

von Curt Goetz
mit Joeri Burger, Dirk Volpert, Kirsten Annika Lange,
Saskia Leder, Lars Lienen, Dirk Hermann, Markus Veith
Filmtheater Essen

Spieldauer: 2 h, eine Pause

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe B.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 23.50 € / 16.50 € (erm.)
Platzkategorie II 19.00 € / 13.00 € (erm.)
Platzkategorie III 13.00 € / 8.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Die Witwe Agda Kjerulf steht wegen Mordes an ihrem Gatten, einem mäßig erfolgreichen Kunstmaler, vor Gericht. Alle Indizien sprechen gegen die junge Frau. Sie verstrickt sich in Widersprüche, bis der raffinierte Anwalt Peer Bille deren Verteidigung übernimmt. Plötzlich wendet sich der Prozess: Skurrile Zeugen tauchen auf, der Verteidiger entpuppt sich als begabter Gaukler, die Bilder des Ermordeten finden auf einmal reißenden Absatz ... Die Inszenierung des Ensembles Filmtheater Essen präsentiert den Bühnenstoff in nostalgischem Gewand.

Der kuriose Mordprozess, 1926 geschrieben, kommt – das ist das Markenzeichen dieses Ensembles – komplett schwarz-weiß auf die Apollo-Bühne: Kostüm, Maske und Bühnenbild spiegeln die Ästhetik von Filmklassikern wider. Curt Goetz (1888-1960) war der brillanteste deutschsprachige Komödienschreiber seiner Zeit. Er spielte in all seinen Stücken selbst und verfilmte sie gemeinsam mit seiner Frau Valérie von Martens. So auch „Hokuspokus“ im Jahr 1953. Goetz wurde mitunter mit George Bernard Shaw verglichen, mit dem er übrigens – weitläufig – verwandt war.

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