Mi | 21.03.2018 | 20 Uhr Goethe, Schiller, Bob Dylan

zwei Goldies beim Poetry Slam
mit Martin Hofer, Undine Schneider, Petra Fierlbeck
Regie: Michael Bleiziffer,
Musikarrangements: Petra Fierlbeck
Bühne/Kostüme/Illustration: Katharina Claudia Dobner
Turmtheater Regensburg, Preis: 19 Euro / 11 Euro ermäßigt Spieldauer: 1:30 h, eine Pause

Veranstaltungsbild:

Sie treten nicht gegeneinander an wie normalerweise die Kontrahenten beim Poetry Slam, sondern miteinander. Und zwar gegen den Rest der Welt. Martin Hofer als Goethe und Undine Schneider als Schiller: die zwei Titanen der Dichtkunst, standesgemäß in Ganzkörpergold, steigen herab von ihrem Sockel und zünden ein Feuerwerk aus Sprache. Ein „Best of“ deutscher Gedichte, inklusive des Nonsens von Joachim Ringelnatz. Da können all die Poetry Slammer landauf landab lernen, was eine Sprachperformance ist. Und weil die zwei Goldies zwischendurch immer mal wieder Luft holen müssen, darf Blacky Bob Dylan (alias Petra Fierlbeck) beweisen, warum er den Literaturnobelpreis erhalten hat.

Schwarze Songs und Vergoldete Gedichte – ein heftiges Aufbegehren gegen die Banalisierung unserer Sprache. Ein großer Augenschmaus und ein Festspiel für die Ohren.
Übrigens: Martin Hofer und Undine Schneider sind für das hiesige Publikum gute Bekannte. Er spielte große Rollen in diversen Apollo-Eigenproduktionen (u. a. „Gott des Gemetzels“ und „Faust“). In „Ziemlich beste Freunde“ war er der Rollstuhlfahrer, dem Undine Schneider als Hausdame assistierte.

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