Fr | 06.10.2017 | 20 Uhr (K) Dvorak

mit der Philharmonie Südwestfalen, Dirigent: Kimbo Ishii, Solist: Alexander Hülshoff (Cello)

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 33.00 € / 25.50 € (erm.)
Platzkategorie II 26.50 € / 21.00 € (erm.)
Platzkategorie III 19.00 € / 11.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Antonín Dvořák (1841 – 1904): Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll,
Sinfonie Nr. 8 G-Dur („Die Englische“)

Für Antonín Dvořák bedeutete seine tschechische Heimat alles; er ließ sich von ihr inspirieren und litt, wenn er auf Reisen war, unter heftigem Heimweh. In seinem Sommerlandsitz in Vysoká fühlte er sich besonders wohl; das schlägt sich auch in der 8. Sinfonie nieder, die er 1889 hier komponierte. Mit seinem Verleger Simrock hatte sich Dvořák damals zerstritten. Daher wurde die Achte in England herausgegeben; die Sinfonie gelangte dort zu so großer Popularität, dass sie von der Cambridge University 1891 anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde als Disser-tationsleistung anerkannt wurde.
Kurz danach entschloss sich Dvořák dann doch zu einer großen Reise: Er übernahm von 1892-1895 die Leitung eines Konservatoriums in New York.

Dort entstand nicht nur die berühmte 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“, sondern auch das Konzert für Cello und Orchester. Beiden Werken ist die Sehnsucht nach der Heimat deutlich anzuhören. Johannes Brahms bewunderte diese Kompositionen sehr und meinte: „ Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann ? Hätte ich es gewusst, hätte ich
schon vor langer Zeit eines geschrieben!“ Der Cellist Alexander Hülshoff wurde mit 28 Jahren Professor an der Folkwang Hochschule. Als Kammermusiker und als Solist vor großen Orchestern machte er sich schnell einen Namen, musizierte mit Koryphäen wie Lynn Harrell, Igor Oistrach und Gil Sharon.

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Mi I 4.10. I 18 Uhr I Oberes Apollo-Foyer, Referent: Hans-André Stamm, Eintritt frei

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