Fr | 13.04.2018 | 20 Uhr (K) Mussorgsky, Strawinsky, Mendelssohn-Bartholdy

mit der Philharmonie Südwestfalen, Dirigent: Nabil Shehata

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 33.00 € / 25.50 € (erm.)
Platzkategorie II 26.50 € / 21.00 € (erm.)
Platzkategorie III 19.00 € / 11.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Modest Mussorgsky (1839 – 1881): Eine Nacht auf dem kahlen Berge
Igor Strawinsky (1882 – 1971): Pulcinella-Suite
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847): Sinfonie Nr. 4 (Italienische)

Als „Tagebuch einer unglaublichen Reise“ bezeichnete Felix Mendelssohn-Bartholdy seine „Italienische Sinfonie“. Zwei Jahre lang (1830–1832) war der 20-Jährige auf den Spuren Goethes durch Italien gereist. Den Dichterfürsten kannte er gut; als Zwölfjähriger hatte er erstmals seine Ferien bei Goethe in Weimar verbracht, dem alten Herrn und seinen Gästen täglich vorgespielt.

Dass gerade dieser von allen Zeitgenossen so bewunderte Komponist nach seinem Tod ein
Opfer übler „Fake-News“ wurde, gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Musikgeschichte. Wagner schrieb 1850 in „Das Judenthum in der Musik“, nicht-arische Komponisten könnten nur „nachkünstlern“, seien unfähig zu echter Originalität. Er griff besonders Mendelssohn an. Später ließen die Nazis alle Mendelssohn-Denkmäler schleifen und jede Aufführung seiner Musik verbieten.

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Di I 10.4. I 18 Uhr I Museum für Gegenwartskunst, Referent: Bruce Whitson, Eintritt frei

Kommentare