Fr | 04.05.2018 | 20 Uhr (K) Elgar, Mahler, Strawinsky

mit Filip Bandzak (Bariton)
und der Philharmonie Südwestfalen,
Dirigent: Charles Olivieri-Munroe

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 33.00 € / 25.50 € (erm.)
Platzkategorie II 26.50 € / 21.00 € (erm.)
Platzkategorie III 19.00 € / 11.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Edward Elgar (1857 – 1934):
„Im Süden“ (Konzertouvertüre)
Gustav Mahler (1860 – 1911):
„Lieder eines fahrenden Gesellen“
und „Blumine“
Igor Strawinsky (1882 – 1971):
Suite „Der Feuervogel“

Zwei „Erstlinge“ Gustav Mahlers stehen im Zentrum des Konzerts. 1883 wechselte der junge ehrgeizige Komponist ans Theater nach Kassel und verliebte sich dort leidenschaftlich, aber vergeblich, in eine junge Sopranistin. Aus dem Liebeskummer entstand Mahlers erster Liederzyklus, die „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Sie schildern die Gedanken und Gefühle eines jungen Mannes, der auf Wanderschaft versucht, eine unglückliche Liebschaft zu verarbeiten. Dieser Liederzyklus mit seinem volksliedhaften Charakter bildete auch die Grundlage für Mahlers erste Sinfonie. In ihr gab es ursprünglich einen zusätzlichen, fünften Satz mit dem Titel „Blumine“, den Mahler aber vor der Uraufführung wieder herausnahm. Die „Blumine“-Noten wurden glücklicherweise 1966 wiederentdeckt.
Eine „Urlaubspostkarte“ Edward Elgars gehört ebenfalls zum Programm. Mit seiner Familie schlenderte der Komponist gerne durch die norditalienische Hafenstadt Alassio – seine Inspiration zur Konzertouvertüre „Im Süden“.

Als Igor Strawinsky am 25. Juni 1910 in der Pariser Oper auf die Bühne trat, raste das Publikum vor Begeisterung. Mit der Uraufführung des Balletts „Der Feuervogel“ begann eine Weltkarriere. Die Musik ist so meisterhaft komponiert, dass man sich die Geschichte, die auf einem russischen Volksmärchen beruht, fast bildhaft vorstellen kann. Der Auftritt des Feuervogels beginnt mit sanften Klängen, Paukenschläge und Trommelwirbel folgen und verkünden die Gefangenschaft des Zaubervogels. Diese werden von sehnsüchtigen, lyrischen und feierlichen Klängen abgelöst, als der Adlige Iwan den Vogel freilässt und dieser ihm zum Dank eine magische Feder schenkt …
Mit diesem Konzert verabschiedet sich Charles Olivieri-Munroe als Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen vom Apollo-Publikum. Während seiner sieben Siegen-Wittgensteiner Jahre hat er im Apollo etliche der wichtigsten sinfonischen Programme dirigiert. Um ABBA zu zitieren: „Thank you for the music, for giving it to us!“

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Mi I 2.5. I 18 Uhr I Oberes Apollo-Foyer, Referentin: Bettina Landgraf, Eintritt frei

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