Sa | 04.11.2017 | 19 Uhr (JAp10) Klasse Klasse

Masken-Beatbox-Theater von Michael Vogel
mit Alfred Hartung, Anne-Rebekka Düsterhöft W.,
Wolfgang Stüßel, Sabine Rieck, Dana Schmidt
Regie/Masken: Michael Vogel
eine Koproduktion zwischen dem Theater Strahl Berlin
und dem Theater Duisburg

Spieldauer: 1:10 h, ohne Pause

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe B.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 23.50 € / 16.50 € (erm.)
Platzkategorie II 19.00 € / 13.00 € (erm.)
Platzkategorie III 13.00 € / 8.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Das Stück taucht ein in den Mikrokosmos Schule. Mit Maskenspiel – fast ohne Worte, aber mit viel Musik – werden sie alle kenntlich gemacht: der Streber und der Star, das hässliche Entlein und die Diva, der Leitwolf und die Sidekicks, die Sportskanone und der Klassenclown. Dazu der arro-gante Lehrer und die fürsorgliche Lehrerin, die Strengen und die Liberalen, das Opfer und der Mädchenschwarm. In einer dynamischen Collage werden die Konflikte einer Schulklasse auf die Spitze getrieben – mit viel Rhythmus, Körpereinsatz, Witz und Poesie. Es geht um Ranking, Mobbing, Gewalt – doch wer hätte gedacht, dass Schule trotzdem so poetisch sein kann, dass es so viel Grund zum Lachen gibt?
Das Ensemble vom „Theater Strahl“ arbeitet zusammen mit „Familie Flöz“, dem weltberühmten
Masken-Theater, das schon wiederholt im Apollo gastiert hat (siehe S. 22/23). Auch der Deutsche Meister im Beatboxen, Daniel Mandolini, spielt mit, bringt mit Sounds und Beats die Figuren auf Trab.

Diese Strahl-Flöz-Mando-Kooperation dürfte zu einem Renner werden. Denn „Klasse Klasse“ ist unter der Regie von Michael Vogel, der auch die Masken gebaut hat, zu einer Art schräger und rasanter Muppet-Show geworden. (Berliner Zeitung)

Optisch und musikalisch die wohl coolste Inszenierung für Jugendliche ab 12 in der Stadt. Wenn Daniel Mandolini seine satten Beats mundgerecht ins Mikro peitscht und die Szenen mit aber-witzigen Sounds unterlegt, verwandelt sich ein Saal voll lärmender Pennäler in ein fasziniert lauschendes Auditorium (... ). (Berliner Morgenpost)

Also alles in allem: vergnüglich, drastisch und besinnlich, ein Spiel von und mit Persönlichkeiten – wie im richtigen Schul-Leben. Ein Maskenfest von ganz besonderer Art (... ).
(www.berliner-theaterkritiken.de)

Kommentare