Mi | 13.12.2017 | 9 Uhr (Schulvorstellung) Kalif Storch

nach dem Märchen von Wilhelm Hauff
in einer Fassung von Werner Hahn und Andres Reukauf
mit Isabella Leicht, Matthias Kopetzki,
Peter Clös, Marie-Theresa Lohr,
Najib El-Chartouni, Torben Föllmer, Fynn Engelkes
Regie: Michael Bleiziffer,
Dramaturgie/Produktionsleitung: Werner Hahn
Ausstattung: Lisa Bäcker,
Choreografie: Danielle und Hugo Reindt
Bühnenbild und Kostüm: Theater Hagen

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe A.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 12.00 € / 6.00 € (erm.)
Platzkategorie II 12.00 € / 6.00 € (erm.)
Platzkategorie III 12.00 € / 6.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

„Kalif Storch“ ist eines der schönsten Märchen von Wilhelm Hauff. Es geht um Chasid, den Kalifen zu Bagdad. Chasid lacht sehr gerne, ist herzlich, gerecht, voller Tatendrang, sehr neugierig und an allem interessiert. Kurz: ein Herrscher, wie es nur wenige gibt. Die Menschen der Stadt lieben ihn.
Allerdings hat Chasid einen bitterbösen Feind: Kaschnur, den Zauberer. Der ist immer dann gestresst, wenn gelacht wird. Mehr noch, wenn über ihn gelacht wird. Kaschnur will unbedingt seinen Sohn Mizra auf dem Herrscherthron sehen und das Lachen verbieten lassen.
Der Zauberer hat eine Idee: Als Händler verkleidet, schenkt er dem Kalifen ein weißes Pulver. Wer das Pulver schnupft und dabei das Wort „Mutabor“ ausspricht, kann sich in jedes Tier verwandeln und dessen Sprache verstehen. Allerdings darf er während der Verwandlung nicht lachen. Wer lacht, vergisst das Zauberwort und bleibt ein Tier. Chasid tappt in die Falle: Er und sein Wesir Mansur verwandeln sich in zwei Störche.

Und natürlich müssen beide lachen. Jetzt beginnt ein großes Abenteuer. Weil es ein Märchen ist, wird Chasid sicherlich gewinnen. Und wahrscheinlich wird er auch noch einer wunderschönen Prinzessin begegnen …
Am 18. November 1827 – 11 Tage vor seinem 25. Geburtstag – starb Wilhelm Hauff in seiner Heimatstadt Stuttgart. Er hatte sich beim Begräbnis eines Freundes erkältet. Trotz der jungen Jahre hat er ein beachtliches Werk hinterlassen. Seinen größten literarischen Erfolg erzielte er mit dem Buch „Lichtenstein“ (1826), mit dem er das Genre des historischen Romans in Deutschland begründete. Berühmt aber wurde er durch seine Märchen, die in drei Almanachen 1826, 1827 und 1828 erschienen. Die Geschichte „Der kleine Muck“, „Zwerg Nase“ oder „Das kalte Herz“ gehören neben „Kalif Storch“ zu den Erzähl- Klassikern. Auch „Das Wirtshaus im Spessart“ und etliche Studentenlieder stammen aus seinem künstlerischen Nachlass.

Kommentare