Sa | 11.04. | 20 Uhr (S) Hiob

Schauspiel nach dem Roman von Joseph Roth
in einer Fassung von Koen Tachelet
Regie: Johan Simons, Bühne: Bert Neumann
mit André Jung, Hildegard Schmahl, Sylvana Krappatsch, Wiebke Puls, Edmund Telgenkämper, Steven Scharf und Walter Hess
Münchner Kammerspiele

Spieldauer: 2:10 h, ohne Pause

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 30.00 € / 23.00 € (erm.)
Platzkategorie II 24.00 € / 19.00 € (erm.)
Platzkategorie III 17.00 € / 10.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Foto: Andreas Pohlmann

Mit dem „Hiob“-Thema wird am Karfreitag die „Siegener Biennale“ eröffnet: Als der in Galizien geborene Schriftsteller Joseph Roth 1930 in seinem berühmtesten Roman vom Leben der Familie des frommen Lehrers Mendel Singer im kleinen jüdischen Schtetl schrieb, waren das Schtetl und seine Bewohner ihrer Vernichtung durch die Deutschen schon recht nahe. „Hiob“ beginnt vor dem Ersten Weltkrieg. Die Singers wandern in die USA aus. Nur Menuchim, der behinderte Sohn, wird zurückgelassen. Aber genau von ihm kommt – als das Leben in der neuen Welt in Scherben fällt – die Rettung…

„Dieser Abend selbst ist ein großes Wunder und ein schweres Glück.“ 
(Süddeutsche Zeitung)

„Wer davon nicht berührt wird, dessen Herz müsste taub sein.“ 
(Die Welt)

„Eine Arbeit, die Maßstäbe setzt … alles ist hier von einem poetischen Zauber, dem man sich nicht entziehen will.“ 
(Münchener Merkur)

„Keine billige Bänkelsängerei, sondern eine verblüffend anrührende, poetisch-zarte Moritat vom Leben des armen Mannes … Wesentlichen Anteil daran hat der großartige André Jung. Er spielt den modernen Hiob Mendel Singer mit einer wunderbar sanften Unterkühltheit … Und wenn dieser Meister der leisen Töne dann doch einmal laut wird, wirkt das besonders erschütternd.“ 
(tz München)

Weitere Infos

www.muenchner-kammerspiele.de

Apollo begrüßt mit Ramin Anaraki (Regieassistenz) ab 19 Uhr im Zelt

Theatergespräch mit den Darstellern ab 22.30 Uhr im Oberen Foyer

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