Mo | 13.04. | 20 Uhr Tod eines Handlungsreisenden
Schauspiel von Arthur Miller
Deutsch von Volker Schlöndorff und Florian Hopf
Regie: Luk Perceval, Bühne: Katrin Brack
mit Thomas Thieme, Carola Regnier, Bruno Cathomas, André Szymanski, Ulrich Hoppe, Christina Geiße, Michael Rastl, Marcus Schinkel / Gerdy Zint und Christian Schmidt
Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main
Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin
Spieldauer: 1:50 h, ohne Pause
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe D.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 34.00 € | / | 26.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 29.00 € | / | 21.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 23.00 € | / | 14.00 € (erm.) | |

Foto: Matthias Horn
„Tod eines Handlungsreisenden“, 1949 in New York uraufgeführt, ist eine Gesellschaftstragödie und die Geschichte eines Identitätsverlustes und Generationskonfliktes: Loman wird zum Opfer des amerikanischen Traums von Erfolg und finanziellem Wohlstand und des eigenen Versagens als Vater.
„Eine heitere, rasante Leichenfeier hat Luk Perceval dem Versager Willy Loman da angerichtet – und ein nach der Premiere ausgiebig bejubeltes Schauspielerfest.“
(Spiegel)
„Zwischendurch entstehen – oh Wunder – rührende Szenen auswegloser Einsamkeit, beklemmende Momente der Stille, in denen die Verzweiflung dieser Familie Loman geradezu mit Händen zu greifen ist ... So arbeitet sich der Abend immer wieder neu durchs Grobe ans Feine heran … So sieht Existenzangst aus … Wer wissen will, wo wieder entlassen wird, schalte die Nachrichten an. Wer schon mal wissen will, wie sich Wertlosigkeit anfühlt, gehe in diese Inszenierung.“
(Der Tagesspiegel)
„Die Vater-Sohn-Konflikte, die Tragödie des moralischen Scheiterns, diese wütenden Kämpfe auf dem Sofa gehören zu den schönsten Momenten … Wenn Sohn Happy sein Jackett wütend-verzweifelt immer wieder über die Sofalehne schlägt, es dann entkräftet über den Fernseher wirft und brüllt: ,Hör auf, in einer Traumwelt zu leben’, dann ist Luk Perceval im Kopf-Drama vollständig angekommen: An der unüberwindlichsten Grenze zwischen den Menschen, der Hirnschale, die nur noch eine Schnittstelle kennt. Den Fernseher.“
(Deutschlandradio)
Weitere Infos
Apollo begrüßt mit Ulrich Hoppe (Schauspieler, " Bernard") ab 19 Uhr im Zelt
Theatergespräch mit den Darstellern ab 22.15 Uhr im Oberen Foyer
Studi-Special: Studierende, Schüler, Azubis und Zivis zahlen nur 6 Euro auf allen Plätzen. Diese Sondertickets gibt es unter 0271/770277-2, bei der Buchhandlung MankelMuth - der offiziellen Apollo-Vorverkaufsstelle auf dem Uni-Campus - und allen weiteren Vorverkaufsstellen des Apollo-Theaters.
www.schaubuehne.de
