Sa | 22.09. | 20 Uhr (Cplus) Der Schauspieldirektor
Mozart-Trilogie 2
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Johann Gottlieb Stephanie
d. J., in einer textlichen Neufassung von Eberhard Streul
Kaffeekantate von Johann Sebastian Bach
Koproduktion des Apollo-Theaters mit der Musikbühne Mannheim
Impresario/Schauspieldirektor: Otto Schenk
Lieschen/Madame Herz: Bettina Eismann-Koloseus
Madame Silberklang:
Daniela Grundmann
Tenor/Monsieur Vogelsang: Stefan Ehmann
Schlendrian/
Monsieur Buff: Thomas Herberich
Regie: Eberhard Streul
Philharmonie Südwestfalen
Dirigent Russell N. Harris
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 30.00 € | / | 23.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 24.00 € | / | 19.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 17.00 € | / | 10.00 € (erm.) | |
Otto Schenk lebt zwei Karrieren: Der Schauspieler ist zugleich ein
weltberühmter Opernregisseur, dessen Inszenierungen in Mailand, New York und
Wien zum Teil schon seit Jahrzehnten gespielt werden.
Somit ist dieser große
Komödiant die Idealbesetzung als „Der Schauspieldirektor“. Die einaktige Oper
ist eine Koproduktion des Apollo- Theaters mit der Musikbühne Mannheim – und mit
der Philharmonie Südwestfalen, deren Dirigent Russell N. Harris nicht nur
dirigieren, sondern auch agieren wird: als Schenks „Gegenspieler“.
Weil
diese lange Zeit unentdeckte Mozart-Oper zwar wunderschön, aber nicht
abendfüllend ist, ist außerdem die „Kaffeekantate“ von Johann Sebastian Bach zu
hören und zu sehen. Diese Kombination macht programmatisch Sinn: Mozart
(1756-1791) verehrte den „alten Bach“ sehr und war 1764, als Achtjähriger, dem
jüngsten Sohn, Johann Christian Bach, in London begegnet. Der war als
Opernkomponist sein ganz großes Vorbild.
„Der Schauspieldirektor“ entstand aus einem
musikalischen Wettstreit, den Kaiser Josef II. initiiert hatte: Salieri gegen
Mozart – „Prima la musica e poi le parole“ gegen den „Schauspieldirektor“. Die
am Wettstreit beteiligten Werke sollten die damaligen Opernverhältnisse aufs
Korn nehmen. Zugleich wollte der Kaiser das deutsche Singspiel forcieren. Beide
Einakter, 1786 in der Orangerie von Schloss Schönbrunn uraufgeführt, behandeln
dasselbe Thema.
Weitere Infos
Künstlertreff nach der Vorstellung am 21.9. im Oberen Foyer
Veranstaltungsdauer: 1h 50min, 1 Pause nach 40min.
