Di | 21.04. | 20 Uhr (P) Das goldene Vlies
von Franz Grillparzer
Regie: Karin Beier, Bühne: Jens Kilian
mit Carlo Ljubek, Maria Schrader, Manfred Zapatka,
Patrycia Ziolkowska und Sue Schlotte (Cello)
Schauspiel Köln
Spieldauer: 2:50 h, eine Pause
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 30.00 € | / | 23.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 24.00 € | / | 19.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 17.00 € | / | 10.00 € (erm.) | |

Foto: Christian Brachwitz
„Das Goldene Vlies“, an dem Franz Grillparzer von 1818 bis 1820 schrieb, ist eine antikisierende Nachdichtung, in der die kindermordende Medea zwar im Zentrum steht, dessen Geschichte jedoch weit über das Drama des Euripides hinausweist. Karin Beiers Inszenierung der Trilogie wird deutschandweit als „Wiederauferstehung“ des Kölner Schauspiels gefeiert.
Es geht um die katastrophale Begegnung zweier Kulturen, um die Unfähigkeit, Fremde friedlich aufzunehmen. Zivilisation und Barbarentum, Kultur und Natur sind nur zwei Seiten derselben menschlichen Natur.
Mit Maria Schrader und Manfred Zapatka sind zwei Schauspieler im Ensemble, die sich als Protagonisten in internationalen Filmen einen Namen gemacht haben.
„Begeisternde Inszenierung … Manfred Zapatka zeigt Herrschertypen, die jede Unmenschlichkeit in Kauf nehmen im Glauben, ihr Land zu beschützen. Und beide lösen gerade durch ihren Sicherheitswahn Katastrophen aus. Wo man auch innehält und nachdenkt, stellen sich Bezüge zur aktuellen Nachrichtenlage her.“
(Deutschlandradio)
„... das ist Theater, wie man es lange nicht sah … in der Gegenwärtigkeit des Archaischen so aktuell, dass man diesen Abend lange nicht vergessen wird.“
(Westdeutsche Zeitung)
„Gleich in ihrer ersten Spielzeit hat Karin Beier ein kleines Wunder vollbracht: Das Theater hat sich zurückgemeldet und bildet wieder die Mitte der Stadt.“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Weitere Infos
Apollo begrüßt mit einem Mitglied des Ensembles ab 19 Uhr im Zelt
Weitere Infos: www.schauspielkoeln.de
