So | 07.10. | 19 Uhr (Cplus) Der Parasit

Lustspiel von Friedrich Schiller
mit Dietmar Pröll,
Christa Dubbert, Klaus Nierhoff u. a.
Konzertdirektion Landgraf

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe B.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 21.00 € / 15.00 € (erm.)
Platzkategorie II 17.00 € / 11.50 € (erm.)
Platzkategorie III 11.50 € / 7.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Ein Lustspiel von Schiller? Welch rares Ding! Dabei hat Schillers Bearbeitung des französischen Lustspiels „Der Parasit“ nichts an Aktualität verloren: Das gezeigte Ränkespiel könnte jederzeit auch heute im Flur einer beliebigen Behörde stattfinden. Dort hat sich Selicour mit seiner Kriechermentalität nach oben gearbeitet und will beim neuen Minister Narbonne Gesandter werden. Er teilt seine Mitmenschen in zwei Kategorien: nützliche Idioten und Erfolgshindernisse. Die Mutter des Ministers hat er bereits umgarnt, die Tochter Charlotte will er heiraten. Doch der geschasste La Roche sinnt auf Gerechtigkeit, will den Beamten Firmin samt Sohn in Amt und Würden sehen: „Ich mache euer Glück, ihr mögt es wollen oder nicht“. Doch bis dahin gibt es noch manche ungeahnte Verwicklung, bevor es am Schluss heißen kann: „Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne!“ Friedrich Schiller prüfte 1803 einige zeitgenössische französische Theaterstücke für das Weimarer Theater. Dabei fielen ihm die Werke von Louis Benoit Picard (1769-1828) auf. Der „Parasit“ entstand bereits 1797. Die Schiller’sche Bearbeitung wurde erstmals im Oktober 1803 aufgeführt. Im „Parasit“ treffen sich französischer Humor und Schillers Gespür für soziale und gesellschaftliche Stimmungen. Auch wenn diese Inszenierung in der Stadtbühne schon einmal gezeigt worden ist: Das neue Haus wird das Seine tun, den damaligen Erfolg nochmals zu steigern.

Weitere Infos

Veranstaltungsdauer: 2h, eine Pause nach 60min

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