Mo | 20.10. | 20 Uhr (P) Dead Man Walking
Oper von Jake Heggie
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Inszenierung: Roman Hovenbitzer, Musikalische Leitung: Steffen Müller-Gabriel
Theater Hagen
Spieldauer: 2:30 h, eine Pause
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe D.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 34.00 € | / | 26.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 29.00 € | / | 21.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 23.00 € | / | 14.00 € (erm.) | |

Foto: Stefan Kühle
„Dead Man Walking“ heißt es in US-Gefängnissen, wenn ein Todeskandidat zur Hinrichtung gehen muss. Schuld und Erlösung, Rache und Vergebung sind die zeitlosen und zugleich hochaktuellen Themen.
Es geht um die Nonne Helen, die eine Brieffreundschaft mit einem Häftling begonnen hat, die allmählich zu einer Zerreißprobe für ihren Glauben wird. Sie sieht den von Todesangst gequälten Menschen – und weiß doch um die grauenhaften Morde, für die er hingerichtet werden soll. Er leugnet. Während Helen ihn geistlich begleitet, begegnet sie den Familien der Opfer …
„Dead Man Walking“ geht auf die Erinnerungen der Nonne Helen Prejean zurück. Die Verfilmung wurde Oscar-prämiert, die Oper im Jahr 2000 uraufgeführt.
„Eine Glanzleistung auf dem Gebiet des modernen Musiktheaters … ein großartiges Ensemble … ein sensationeller Einstand.
(Opernglas)
„Mit erschütternder Eindringlichkeit und berührender innerer Zerrissenheit … Stimmkraft und Schauspielkunst. Musik, die auch einige Gospel-, Rock- und Musical-Elemente enthält … aufwühlend weit über die Gänsehaut-Schwelle gehoben. Großartig!“
(Westfalenpost)
„Ein aufwühlender Versuch, mit der oft als antiquiert gescholtenen Gattung Oper auf brennende Fragen der Zeit zu reagieren.“
(Deutschlandradio Kultur)
„Die Qualitäten von Heggies Musik liegen darin, dass er einen ebenso eingänglichen wie eindringlichen Tonfall gefunden hat. Heggie verzichtet auf allzu plakative Effekte; am deutlichsten wird dies im Finale. Die Hinrichtung selbst ist nicht auskomponiert – man hört den Mechanismus der Giftspritze und die Herzsignale des Sterbenden. Darauf folgt ,nur’ noch eine schlichte Gospel-Melodie, unbegleitet gesungen.“
(Online Musik Magazin)
