So | 18.01. | 19 Uhr (Cmobil) Die Sternstunde des Josef Bieder
Komödie von Eberhard Streul
und Otto Schenk
Spieldauer: 1:30 h, eine Pause
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe C.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 30.00 € | / | 23.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 24.00 € | / | 19.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 17.00 € | / | 10.00 € (erm.) | |

Foto: Fechter Management
Eigentlich ist das Theater heute dicht. Aber der alte Requisiteur Josef Bieder sieht sich plötzlich den Zuschauern gegenüber. In seiner Not beginnt er zu plaudern, erzählt, was er alles erlebt hat, weiß alles – und alles besser als die anderen.
Bieder liebt das Theater, besonders die Oper. Die großen Stars, die berühmten Dirigenten: Er kennt sie alle, samt ihren Marotten. Er macht sie nach, er führt sie vor: den Furtwängler, den Klemperer, den Böhm. Er mimt Sänger und singt gar selbst („mit Schluchzer!“), er demonstriert die diversen Arten, sich zu verbeugen, oder „Techniken“ beim Szenenapplaus.
Wie man einen „Rotwein“ oder einen „Whisky“ farbnah für die Bühne mixt; wie man Hähnchenkeulen aus Bananen bastelt und sie vor verfressenen Sängern in Sicherheit bringt; wie man Kunstblut produziert – Bieder macht es vor, verrät Berufsgeheimnisse, Histörchen, Kulissengeflüster; er schwärmt vom Ballett, von seiner unerwiderten Liebe zur „Lini“… Otto Schenk sagt: „Ein bisschen autobiographisch ist es schon. Ich habe einfach aus meinem Leben geplaudert. So kommt es, dass der Bieder keine einzige Anekdote erzählt, die ich nicht selbst erlebt hätte. Ich bin der Rolle sehr verfallen.“
