Do | 25.10. | 20 Uhr Die fetten Jahre sind vorbei
Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Hans Weingartner
für die Bühne
eingerichtet von Gunnar Dreßler
Inszenierung: Helmut Köpping
Staatstheater Mainz
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe B.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 21.00 € | / | 15.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 17.00 € | / | 11.50 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 11.50 € | / | 7.00 € (erm.) | |
Dass die Güter der Welt nach wie vor ungleich verteilt sind, ist zwar eine
Binsenwahrheit, aber eben doch wahr. Dass eine echte Revolution in der
Beliebigkeit einer postmodernen Gesellschaft ganz schön schwierig geworden ist,
stimmt ebenso.
Jan und Peter, beide Mitte 20, haben dennoch ihren Weg
gefunden, die Welt zu verbessern: Ihre Einbrüche in die Häuser der Reichen und
Schönen stellen die bürgerliche Ordnung symbolisch auf den Kopf. Zu Schaden
kommt dabei niemand. Das geht gut, bis sich Peters Freundin Jule in Jan verliebt
und bis sie von einem der Besitzer, einem ehemaligen „68er“, auf frischer Tat
ertappt werden.
Jetzt steht plötzlich eine Entscheidung für oder wider die
echte, die politische Radikalität an: Knast oder Flucht? Rückkehr in das
„Scheiß- System“ oder endgültiges Abkoppeln von der bürgerlichen Existenz? Und
auch private Überzeugungen stehen auf dem Prüfstand: Ist die „Generation Golf“
für die freie Liebe vielleicht zu spießig?
100 Minuten mit reichlich Popmusik und alerten Darstellern … diese jungen Leute sehen gar nicht so aus, als würden sie nur tanzen, weil die Regie das so wollte … Intelligente Dialoge, ein zarter Abend. (Frankfurter Rundschau)
Sozialromantik mit Tempo … keine Sekunde Langeweile … Natürlich, es geht auch um eine gerechtere Welt und die Herrschaft des Kapitals. Doch hinter diesem Getöse verbirgt sich die Suche nach Werten, blitzt anrührende Menschlichkeit auf. (Mainzer Allgemeine Zeitung)
Regisseur Helmut Köpping … hat den drei Lebenssuchenden aus Hans Weingartners preisgekröntem Film … auf den Mund geschaut: Er geht ihren Platitüden auf den gähnend leeren Grund. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Er nutzt die Stärken des Mediums Theater, die das Kino nicht bieten kann… Als Jan eine erbeutete Luxusuhr ins Parkett schmeißt, brüllt Peter: „Ey, du hast gerade 5000 Euro ins Abo geworfen!“ (Mainzer Rhein Zeitung)
Weitere Infos
Veranstaltungsdauer: 1h 20Min., ohne Pause
Künstlertreff nach der Vorstellung
Special zum Semesterstart:
Studierende zahlen nur 6 Euro auf allen Plätzen. Diese Sondertickets gibt es unter 0271/770277-2 oder bei der Buchhandlung MankelMuth - der offiziellen Apollo-Vorverkaufsstelle auf dem Uni-Campus.
