Do | 09.10. | 20 Uhr Loriots Dramatische Werke
mit Gunnar Möller und Christiane Hammacher
Regie: Stefan Zimmermann
Komödie im Bayerischen Hof, München
Spieldauer: 1:20 h, eine Pause
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe B.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 21.00 € | / | 15.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 17.00 € | / | 11.50 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 11.50 € | / | 7.00 € (erm.) | |

Grafik: Victor von Bülow
Ob strapazierte Familienbande bei der Anlieferung von „Mutters Klavier“ oder das Ringen um die nackte Würde der „Herren im Bad“, ob eheliche Mordgelüste in „Das Ei“ oder brennendes Diplombegehren in der „Jodelschule“ – Gunnar Möller („Ich denke oft an Piroschka“) und Christiane Hammacher lassen Loriots Welt auf der Bühne entstehen. Inklusive der Klassiker „Konzertbesuch“, „Der sprechende Hund“, „An der Opernkasse“, „Kosakenzipfel“, „Eheberatung“, „Das Beethoventrio“, „Spaghetti“ und „Der Lottogewinner“.
„Dramatische Werke soll es seit etwa zweitausendfünfhundert Jahren geben“ meint Loriot. „Das kann stimmen, es gab in Berlin schon Theateraufführungen, als ich noch ein Kind war. Man spielte Shakespeare, Molière, Lessing, Goethe, Schiller, Kleist, Ibsen, Strindberg, Hauptmann und Ähnliches. Heute sind die genannten Autoren unbekannt, ihre Werke in Vergessenheit geraten. Das Publikum ist anspruchsvoller geworden. Es erwartet die dramatische Verarbeitung von Problemen aus dem eigenen Lebensbereich. Infolge mannigfaltiger Belastungen durch Beruf, Familie und Freizeit ist der moderne Mensch jedoch kaum noch imstande, sich auf ein mehrstündiges Bühnenwerk zu konzentrieren. Aus diesem Grunde überschreitet so gut wie keines meiner Dramen eine Länge von fünf Minuten. Damit sind sie dem biologischen Rhythmus von Menschen und weißen Mäusen angepasst.“ Na denn!
