Do | 18.12. | 20 Uhr "Wenn die Wunde nicht mehr schmerzt, schmerzt die Narbe"
Szenen und Texte zum 16.12.
von Magnus Reitschuster
mit Carmen Betker, Isabella Leicht, Mara Stroot, Oswald Gayer, Arthur Werner, Thomas Marx und Jan Vering
Musik: Dorian Rudnytsky (Cello) und Hartmut Sperl (Klavier)
1 Euro auf allen Plätzen
Das Apollo lädt am 16. Dezember, dem Tag des Andenkens an die Zerstörung Siegens vor 64 Jahren, und am 18. Dezember zu einem besonderen Theater-Abend ein. Der Titel „Wenn die Wunde nicht mehr schmerzt, schmerzt die Narbe“ stammt von Bert Brecht.
Es geht um ein gemeinsames Nachdenken über die Bombardierung Siegens am Nachmittag des 16. Dezembers 1944, bei der Hunderte zu Tode kamen – und um die Gründe für diesen verheerenden Fliegerangriff.
Nicht mit Reden, sondern mit Szenen und Musik nimmt das Theater als „die öffentlichste aller Künste“ Stellung. Schauspieler und Musiker des Apollo-Ensembles werden Texte – unter anderem von Erika Mann, Bert Brecht und mit Ausschnitten aus dem Stück „Busch-Brüder“ - spielen und rezitieren. Mitwirkende sind Oswald Gayer („Adolf Busch“), Mara Stroot („Emmy Göring“), Thomas Marx („Adolf Hitler“), Arthur Werner (Logenschließer), Isabella Leicht, Carmen Bethker, Jan Vering, Dorian Rudnytsky (Cello) und Hartmut Sperl (Klavier).
Im Anschluss findet ein Künstlergespräch mit dem Thema „Politisches Theater mitten in Siegen“ statt.
Weitere Infos
1 Euro auf allen Plätzen
