Sa | 19.01. | 20 Uhr (S) Der Hausschrat
Schauspiel von Wilhelm Genazino
Regie: Roberto Ciulli
Theater an der Ruhr
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe B.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 21.00 € | / | 15.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 17.00 € | / | 11.50 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 11.50 € | / | 7.00 € (erm.) | |
Wilhelm Genazino, der 2004 den bedeutendsten deutschen Literaturpreis, den Georg-Büchner- Preis, erhielt, gehört zu den wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren. Seine Bücher zeichnen sich durch eine genaue, klare Sprache und eine besondere Tiefe der Wahrnehmung aus. Er entdeckt im scheinbar Nebensächlichen die Abgründe des Alltags, die bei aller Melancholie und Tragik stets mit dem Komischen einherzugehen scheinen. Auch mit seinem zweiten Stück „Der Hausschrat“ erweist er sich als ein Meister der Beobachtung menschlicher Verhaltensweisen in einem Alltag, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
Man könnte sich an „Ekel Alfred“ erinnert fühlen, läge in Genazinos Sprache und in Roberto Ciullis Inszenierung das erschreckend Banale nicht so dicht am schockierend Existenziellen, verschmölze das Todtraurige nicht mit dem Urkomischen, verspürte man bei jedem Lachen nicht sogleich auch einen Schlag in die Magengrube. (Neue Rhein-Ruhr-Zeitung)
Intelligentes, emphatisches Theater ohne Effekthascherei. Regisseur Ciulli führt sein Publikum durch ein Wechselbad von beklemmendem Schmerz und erlösender Heiterkeit im Angesicht menschlicher Schwäche. Doch nie zielt er auf Häme über andere ab … Unterstützt wird er von einem fantastischen Ensemble. (Die Welt)
Der Bestseller-Autor hat einen urkomischen, todtraurigen, brillanten Text geschrieben … Das vorzügliche Ensemble … gibt den Gestalten eine schwebende Melancholie. (Ruhr Nachrichten)
