Sa | 05.09. | 20 Uhr (P) S-Klassik

mit Carola Guber (Mezzosopran), Corby Welch (Tenor)
und der Philharmonie Südwestfalen
Dirigent: Russell N. Harris

Kaija Saariaho (*1952):
Asteroid 4179: Toutatis (2005)
Joseph Haydn (1732–1809):
Sinfonie Hob. 1, 8 G-Dur „Le soir“ (1777)
Gustav Mahler (1860-1911):
Das Lied von der Erde  (1908)

Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe E.

Preisklassen
Preise
Platzkategorie I 43.00 € / 35.00 € (erm.)
Platzkategorie II 35.00 € / 26.00 € (erm.)
Platzkategorie III 29.00 € / 21.00 € (erm.)
Veranstaltungsbild:

Foto: Roman Vitt

S-Klassik ist traditionell der sinfonische Auftakt jeder Spielzeit – immer mit einem Maßstäbe setzenden Programm, mit der Philharmonie Südwestfalen und mit beeindruckenden Solisten. Das „Lied von der Erde“ ist ein großer Liederzyklus, Mahlers letztes vollständiges sinfonisches Werk. Der Komponist begann mit der Arbeit 1907, jenem Jahr, das ihm drei schwere Schicksalsschläge bescherte: Seine vier Jahre alte Tochter Maria Anna starb an Diphtherie. Eine antisemitische Hetzkampagne zwang ihn zum Rücktritt als Direktor der Wiener Hofoper. Außerdem wurde jene schwere Herzkrankheit diagnostiziert, an der Mahler vier Jahre später starb. Schon Mahlers Freund, der große Dirigent Bruno Walter, der 1911 die Uraufführung leitete, war tief betroffen von dieser Komposition. Er meinte: „Es ist kaum derselbe Mensch und Komponist. Alle seine Werke bis dahin waren aus dem Gefühl des Lebens entstanden. Aber nun: Die Erde ist im Entschwinden, eine andere Luft weht herein, ein anderes Licht leuchtet darüber.“ Ergänzt wird das „Lie  von der Erde“ durch eine Haydn-Sinfonie und ein zeitgenössisches Musikstück.

Weitere Infos

Einführungsvortrag
Di, 1.9., 18 Uhr
Oberes Foyer
Referent: Gernot Wojnarowicz
Veranstaltung des Fördervereins der Philharmonie

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