Sa | 17.04. | 20 Uhr (M) La Traviata
Oper von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
nach dem Roman "Die Kameliendame"
von Alexandre Dumas
Musikalische Leitung: Tamás Bolberitz
Regie: Corinna Boskovsky
Compagnia d’Opera Italiana di Milano
Spieldauer: 2:40 h, eine Pause
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe D.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 34.00 € | / | 26.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 29.00 € | / | 21.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 23.00 € | / | 14.00 € (erm.) | |

Foto: Compagnia d'Opera Italiana di Milano
„La Traviata“ („Die Entgleiste“) war Giuseppe Verdis 17. musikalisches Bühnenstück – und sein erstes zeitgenössisches Werk, welches 1853 bei der Uraufführung in Venedig zu einem veritablen Skandal und dem von der Kritik hämisch kommentierten Durchfall der Oper führte: Derart vergnügungssüchtig mochte sich die noble Gesellschaft Italiens nicht auf der Bühne vorgeführt sehen; so hautnah und leichtfertig wollte man dem tatsächlichen Leben, Lieben, Leiden nun doch nicht begegnen. Das Libretto geht auf Alexandre Dumas Roman „Die Kameliendame“ zurück. Übrigens: Die Titelheldin trägt deutliche Züge von Verdis langjähriger Geliebten, der Sängerin Giuseppina Strepponi, einer Mutter von drei Kindern. Sie vor allem hatte damals die Last jenes Skandals zu tragen, den ihr Verhältnis zum berühmten Komponisten im katholischen Italien auslöste. Vielleicht deshalb zeichnet Verdi, der auf dem Höhepunkt seiner Kunst als Komponist war, diese „Traviata“ so warm, menschlich und groß, dass sie zu einer seiner bedeutendsten Frauenfiguren wurde.
