Sa | 10.04. | 20 Uhr Der Gott des Gemetzels
„Zeitgeistkomödie“ von Yasmina Reza
mit Ingrid Cannonier, Oswald Gayer, Martin Hofer und Mara Stroot
Regie: Mario Andersen
Diese Veranstaltung liegt in der Preisgruppe B.
| Preise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Platzkategorie I | 21.00 € | / | 15.00 € (erm.) | |
| Platzkategorie II | 17.00 € | / | 11.50 € (erm.) | |
| Platzkategorie III | 11.50 € | / | 7.00 € (erm.) | |

Foto: Rene Achenbach
Es geht vordergründig um den Streit zweier Elfjähriger. Der eine hat dem anderen auf dem Schulhof mit einem Stock zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Die Eltern der Knaben sind zivilisierte Leute, darum treffen sie sich privat – man will die Sache besprechen. Doch dieser Elternabend gerät furios aus den Fugen, weil klar wird, wie dünn die Haut bürgerlicher Kultiviertheit ist, die dann plötzlich platzt.
Die weiblichen Rollen spielen Ingrid Cannonier und Mara Stroot („Die verzauberten Brüder“, „Räuber Hotzenplotz“, „Faust“). Damit stehen übrigens drei Intendanten gemeinsam auf der Bühne: Oswald Gayer leitet das Logos-Theater in Bukarest, Martin Hofer das Turmtheater Regensburg und Ingrid Cannonier das Altstadttheater Ingolstadt.
Yasmina Reza, geboren 1959 in Paris als Tochter einer Budapester Geigerin und eines jüdischen Kaufmanns aus Moskau, war erst Schauspielerin und Musikerin. Ihr drittes Stück „Kunst“ avancierte seit der Uraufführung 1994 zum Welterfolg.
Yasmina Rezas neues Stück zeigt zwei Ehepaare beim Kampf jeder gegen jeden – und erweist sich bei der Uraufführung als smarter und zum Brüllen komischer Klamauk.
(Spiegel Online)
Wie sich das dann hochschraubt in einer Spirale aus Anfechtungen, Verteidigung und Aggression, wie die bürgerliche Fassade der Wohlerzogenheit allmählich bröckelt und die Situation aufs Peinlichste entgleist, ist ein ziemlich furioses Stück Komödienkunst: abgefeimt, böse und hochnotkomisch.
(Süddeutsche Zeitung)
Ein geniales Stück. Ein einfaches Stück. Zwei Damen, zwei Herren, eine Dekoration. Aber tausend Pointen.
(FAZ)
Weitere Infos
Kommentare
Andrea Geldsetzer am 12.04.10 über Der Gott des Gemetzels
War wie viele Zuschauer zum "zweiten"mal in der Produktion..
Klasse,Klasse,Klasse
Meinhard Zanger am 06.04.10 über Der Gott des Gemetzels
Danke, daß noch eine Vorstellung möglich gemacht wurde! Wie lange dauert die Aufführung? (Ist für die Planung der An- und Abreise mit dem Zug wichtig.) Besten Gruß, M.Z.
Aufführungsdauer: Rund 80 Minuten - gespielt wird ohne Pause.
Meinhard Zanger am 04.02.10 über Der Gott des Gemetzels
Wann spielen Sie wieder DER GOTT DES GEMETZELS von Yasmina Reza? Besten Gruß, M. Z.
Eigentlich steht unsere "Gott des Gemetzels"-Inszenierung - nach neun wunderschönen Aufführungen -seit letztem Sonntag nicht mehr auf dem Spielplan. Aber Intendant Magnus Reitschuster bemüht sich gerade darum, noch eine Zusatzvorstellung im April hinzubekommen.
Ob das klappt, erfahren Sie auf unserer Website. Oder - noch sicherer - Sie abonnieren unseren kostenlosen Apollo-Newsletter (siehe Link auf der Startseite von www.apollosiegen.de ganz unten links) - dann bekommen Sie alle Infos zu Spielplanerweiterungen und Zusatzvorstellungen umgehend frei Haus.
Mit freundlichen Grüßen - Jan Vering
Irene Fischer am 05.10.09 über Der Gott des Gemetzels
Der Gott des Gemetzels, eine sehr gelungene Eigenproduktion! Leider wurde oft in die Lacher hinein weiter gesprochen und auch sonst waren, besonders die Frauenstimmen nicht immer akustisch zu verstehen (Reihe zwölf Mitte) Schade, wo man doch eigentlich jedes Wort dieser brillianten Komödie brauchte.
