Adams, Copland, Bernstein

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

mit der Philharmonie Südwestfalen, Dirigent: Charles Hazlewood

Aaron Copland: „Fanfare for the common Man“ (1942), Suite from „Appalachian Spring“ (1944)
John Adams: „The Chairman Dances“ (1985), „Tromba Lontana“ (1986)
Leonard Bernstein: Symphonic Suite aus „On the Waterfront“ (1955)

Preisgruppe C

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Fr | 14.02.2020 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 22,00 / 12,50

Adams, Copland, Bernstein

Was ist das originär Amerikanische in der Musik? Was ist erwachsen aus dem Zusammenprall der indianischen Kultur mit europäischen und afrikanischen Musikeinflüssen? Die Komponisten dieses Programms stehen für das Ringen um eine moderne amerikanische Tonsprache. Aaron Copland und Leonard Bernstein sind Kinder jüdischer Einwanderer. Copland war für Bernstein „erster Freund in New York, Meister, Vorbild, Weiser, Therapeut, Führer, Berater, älterer Bruder und geliebter Freund.“ Bernstein galt als der beste Dirigent der Werke Coplands. Copland wandte sich nach „wilden“ Jahren einem klar verständlichen, rhythmisch geprägten, tonalen Stil zu, inspiriert von Volksliedern, Märschen, Tänzen und vom Jazz. Die Suite „Appalachische Quelle“ basiert auf Coplands Ballettmusik für Martha Graham.

John Adams wird gern in die Minimal-Music- Schublade zu Steve Reich und Philip Glass gesteckt, was er – sich selbst größere Vielfalt zuerkennend – dezent verneint. Der Foxtrott „Chairman Dances“ ist seiner Oper „Nixon in China“ entnommen, „Tromba Lontana“ ist besonders reizvoll durch den Ortswechsel der Trompeter. Und Bernstein ist und bleibt ein Weltbürger – auch mit der Filmmusik zu „On the Waterfront“.

 

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Di I 11.2. I 18 Uhr I Museum für Gegenwartkunst,
Referent: Bruce Whitson, Eintritt frei