Bruckner

Konzerte & Apollo Vokal

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mit der Philharmonie Südwestfalen
Dirigent: Gabriel Fetz

Anton Bruckner: 8. Sinfonie in c-Moll (WAB 108)

Preisgruppe C

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Fr | 18.02.2022 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 22,00 / 12,50

Bruckner

Bruckner steht bei der Philharmonie Südwestfalen immer wieder auf dem Programm: Nach den sehr erfolgreichen Aufführungen der 4. und der 7. Sinfonie vor einigen Jahren wird jetzt die 8. Sinfonie gespielt, ein gewaltiges Werk mit einer Spieldauer von ca. 80 Minuten. Die Monumentalität dieser Sinfonie gab Anlass, sie mit Beinamen zu versehen. Bruckner selbst sprach von seinem „Mysterium“, vereinzelt ist auch der Beiname „Apokalyptische“, seltener „Tragische“ zu lesen. Gabriel Fetz, Generalmusikdirektor in Dortmund und einer der wichtigsten deutschen Dirigenten seiner Generation, wird am Pult zu erleben sein.

Die 8. Sinfonie in c-Moll (WAB 108) schloss Anton Bruckner in ihrer ersten Fassung 1887 nach dreijähriger Arbeit ab. Weil der Dirigent Hermann Levi entsetzt auf das neue, bis dahin längste Werk seiner Art reagiert haben soll, nahm der verzweifelte Komponist seine Partitur wieder mit, um sie in den folgenden drei Jahren noch einmal gründlich zu überarbeiten. Am 18. Dezember 1892 spielten die Wiener Philharmoniker unter Leitung von Hans Richter die Neufassung von Bruckners Achter in einer außerordentlich erfolgreichen Uraufführung. Im Konzert begegnet man dieser Fassung am häufigsten. Entgegen den klassischen Gepflogenheiten folgt auf den Kopfsatz ein Scherzo. Erst dann kommt das Adagio, „feierlich langsam, doch nicht schleppend“ vorzutragen, stattliche 27 Minuten lang. Ein feierliches Finale krönt den Schluss.

 

„Apollo begrüßt” 45 Min. vor Konzertbeginn