Dvořák, Honegger, Skrjabin

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

mit der Philharmonie Südwestfalen
Solist: Joseph Moog (Klavier)

Arthur Honegger: “Mouvement symphonique” Nr. 3 (1932-33)
A. N. Skrjabin: Konzert für Klavier und Orchester fis-Moll op. 20 (1896)
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr.5 F-Dur op.76 (1875)

Preisgruppe C

Dvořák, Honegger, Skrjabin

Arthur Honegger war so sehr Schweizer, dass sein Bild lange Zeit die 20-Franken-Note zierte. Musikliebhaber allerdings verbinden ihn mit der französischen Musik des 20. Jahrhunderts und der exzentrischen „Groupe de Six“, deren Mitglied er war. Berühmtheit erlangte er, als er sich von einer Dampflokomotive zur Komposition von „Pacific 231“ inspirieren ließ. „Mouvement symphonique Nr. 3“ ist in seinem Werkkatalog unter den 23 – meist einsätzigen – Orchesterwerken aufgeführt, die nicht alle durch gleiche Popularität, aber ähnliche kompositorische Meisterschaft geprägt sind. Alexander Skrjabin war ein herausragender Pianist und galt in jungen Jahren als Bewunderer der Musik Chopins. Ganz in diesem Kontext ist das technisch sehr anspruchsvolle Konzert für Klavier und Orchester fis-Moll op. 20 zu sehen. Erst später wurde er mit seinen „Quartschichtungen“ und der „Klangzentrumstechnik“ zum Türöffner für die Zwölfton-Musik: Die Wissenschaft sieht ihn gerne als Bindeglied zwischen Wagners Tristan-Akkord und der völligen „Emanzipation der Dissonanz“ bei Arnold Schönberg.

Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76 blieb auf der Hit-Liste seiner großen Erfolge stets im Schatten. Dennoch besitzt sie alle Ingredienzien seiner Musik: Geschrieben in den Sommermonaten 1875 auf seinem Landsitz in Vysoká u Píbram, ist sie dominiert von klassischen und romantischen Einflüssen sowie tschechischer Volksmusik. Der häufig verwendete Beiname „Pastorale“ spiegelt dies in trefflicher Weise wieder.

 

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Mi I 28.11. I 18 Uhr I Oberes Apollo-Foyer, Referentin: Katrin Mainz, Eintritt frei