Gala der Wiener Klassik

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

mit der Philharmonie Südwestfalen
Dirigent: Nabil Shehata
Solist: Hinrich Alpers (Piano)

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento F-Dur KV 138
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur, KV 595
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zur Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“
Ludwig van Beethoven: Zweite Sinfonie in D-Dur, op. 36

Preisgruppe C

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Fr | 28.01.2022 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 22,00 / 12,50

Gala der Wiener Klassik

Die „Gala der Wiener Klassik“ feiert die Großmeister dieser musikalischen Epoche, die in Wien gewirkt haben. Das Divertimento F-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, Köchelverzeichnis 138, zählt allerdings zu den drei „Salzburger Sinfonien“ und damit zu den populärsten Werken des jungen Genies. Mozart schrieb sie für Streichquartett, vermutlich, um sie während seiner dritten Italienreise am Mailänder Hof aufführen zu lassen. Übersetzt man „Divertimento“ als unterhaltsamen Spaß, so handelt es sich bei diesen dreisätzig angelegten Sinfonien (auf das Menuett wurde verzichtet) um musikalische Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Das Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur, KV 595, ist das letzte Klavierkonzert von Mozart, in mancher Hinsicht auch sein reifstes Werk dieser Gattung. Es ist kammermusikalisch orchestriert, in mancher Hinsicht schlicht gehalten. Dennoch enthält es Eigentümlichkeiten, die beweisen, dass Mozart bis zum Schluss auf der Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten war. Die Durchführung des Hauptsatzes ist von einer seltenen Dichte an Modulationen und geistreichen Verarbeitungen geprägt. Die Ausnahmestellung des Konzerts aber ist inhaltlicher Natur: Obwohl zumeist in Dur gehalten, liegt ein schwermütiger Zug darüber. Eine schwebende Metrik trägt dazu bei, ebenso die vorwiegend lyrischen Themen. Damit weist das Werk stark in die zukünftige Epoche der Romantik. Mit Hinrich Alpers als Solisten ist auch ein ausnehmend versierter, vielfach preisgekrönter Pianist am Werk.

Der zweite Konzertteil gehört Ludwig van Beethoven: Die Ouvertüre zur Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“ ist beinahe wie ein Sinfoniesatz angelegt und wurde schon zu Lebzeiten des Komponisten häufig einzeln aufgeführt – ein brausendes, musikalisches Vorspiel für den Auftritt des Titanen. Die zweite Sinfonie in D-Dur, op. 36, bildet den Abschluss des Konzerts und wird bereits als Zeugnis für die inneren Kämpfe Beethovens gewertet, denn er komponierte sie, als seine beginnende Ertaubung bereits deutlich wurde. Seine typische Klangfülle und grollende Akkordik hört man in den hinteren Sätzen. Die Philharmonie Südwestfalen spielt unter der Leitung von Nabil Shehata.

 

„Apollo begrüßt” 45 Min. vor Konzertbeginn