Gala der Wiener Klassik

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

mit der Philharmonie Südwestfalen
Solisten: Lea Kristina Baerthold (Klarinette),
Lisa Erchinger (Horn), Susumu Takahashi (Fagott)
Dirigent: Nabil Shehata

Franz Schubert: Ouvertüre zu „Die Zauberharfe“ (1820)
W. A. Mozart: Sinfonia Concertante in Es-Dur (1778)
Sinfonie Nr. 41 in C-Dur, „Jupiter-Sinfonie“ (1788)
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zum
Trauerspiel „Coriolan“ in c-Moll op. 62 (1807)

Preisgruppe C

Alle Veranstaltungen

Fr | 24.01.2020 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 22,00 / 12,50

Sa | 25.01.2020 | 19:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 22,00 / 12,50

Gala der Wiener Klassik

Wien als Kaiser- und Residenzstadt war über viele Jahrhunderte hinweg geprägt durch die Hofhaltung der Habsburger, jenem Fürstengeschlecht, das seinen Namen mitnahm von der heimatlichen Gipfelburg im Kanton Aargau hinaus in die Welt. Durch die deutliche Akzentuierung der Musik innerhalb des höfischen Lebens – sowohl in der Repräsentation wie im privaten Bereich – entstand seit Beginn des Barock der Mythos von den Habsburgern als Herrscher „mit Leier und Schwert“. Wien konnte sich unter dieser Protektion zum Nabel der Musikwelt entwickeln. Als eine der fruchtbarsten Phasen gelten jene Jahre, in denen Joseph Haydn mit seiner perfekt durchorganisierten, ästhetisch höchst ansprechenden und stets unterhaltsamen Instrumentalmusik zum Vorbild wurde für viele Komponisten, darunter Mozart und Beethoven, aber auch Franz Schubert.

Während Haydn, Mozart und Beethoven den Status heutiger Popstars erlangten, blieb Schubert ohne eindrückliche Wirkung, was im Wesentlichen daran lag, dass er selbst die Öffentlichkeit nicht suchte und erst 1827 – ein Jahr vor seinem frühen Tod – von Freunden zu einem eigenen Konzert überredet werden konnte. Die Ouvertüre zu „Die Zauberharfe“ ist der musikalisch herausragende Rest eines missglückten Opernversuches. Im Zentrum des Konzertes stehen Mozarts „Sinfonia concertante“, ein für die Zeit typisches Opus für mehrere Soloinstrumente und Orchester, und seine alles krönende „Jupiter“-Sinfonie. Als furioser Schlussakzent erklingt Beethovens Coriolan-Ouvertüre.

 

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Di I 21.1. I 18 Uhr I Museum für Gegenwartkunst,
Referent: Hans-André Stamm, Eintritt frei