Widmann, Schumann

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Stück

Preisgruppe C

Philharmonie Südwestfalen, Leitung: Nabil Shehata

Programm:

Jörg Widmann (geb. 1973), Violinkonzert (2007), Solist: Michael Barenboim

Robert Schumann (1810-56), Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120 (1851/52)

Das Violinkonzert von Jörg Widmann ist 2007 als Auftragswerk der Jungen Deutschen Philharmonie entstanden. 30 Minuten lang lässt der Komponist den Solisten darin nahezu ohne Pause seinen großen Gesang vortragen. Zu Beginn und zum Schluss des Werks spielt die Violine vollkommen unbegleitet, im Mittelteil wird sie von behutsam abgedunkelten Orchesterfarben grundiert.

Michael Barenboim (*1985) ist an der Barenboim-Said-Akademie Professor für Violine und Ensemblespiel und seit 2020 Dekan. Nach seinem Auftritt mit Schönbergs Violinkonzert in der Kölner Philharmonie unter Pierre Boulez hatte es für seine Karriere kein Halten mehr gegeben: In Folge des gefeierten Konzerts debütierte er bei den Wiener Philharmonikern unter Daniel Barenboim, dem Chicago Symphony Orchestra unter Asher Fisch, dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta und den Berliner Philharmonikern unter Vasily Petrenko. Jetzt tritt er im Siegener Apollo-Theater auf.

Ein radikales Formkonzept, eine vom Publikum unverstandene Erstaufführung und eine jahrzehntelange Phase der Umarbeitung – Robert Schumanns Sinfonie Nr. 4 benötigte mehrere Anläufe, um sich im Konzertrepertoire zu etablieren. Dann aber wurde ihre Uraufführung mit der revidierten Fassung 1853 ein großer Erfolg. Dass sie ursprünglich als einsätzige „Sinfonische Fantasie für großes Orchester“ angelegt war, spürt man jetzt noch an zahlreichen Themenverknüpfungen, die sich durch alle vier Sätze ziehen.

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Fr | 29.10.2021 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 22,00 / 12,50