Michel aus Lönneberga

JAp – Junges Apollo

Zum Stück

Preisgruppe A

nach dem Roman von Astrid Lindgren
Junges Theater Bonn

Alle Veranstaltungen

So | 10.01.2021 | 15:00 Uhr

evtl. Restkarten an der Abendkasse

Michel aus Lönneberga: „Unfug denkt man sich nicht aus, der passiert einfach.“ Seit Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, den kleinen Michel aus Lönneberga 1963 in ihren Geschichten zum Leben erweckte, haben diese Erzählungen um den kleinen Bauernsohn aus Lindgrens Heimat eine ungeheure Verbreitung erfahren. Die Michel-Bücher wurden weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft, in 53 Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und erscheinen regelmäßig in neuen Ausgaben und Auflagen. Michel ist ein Lausbub wie aus dem Bilderbuch, und stark wie ein kleiner Ochse ist er auch. Er lebt mit seinen Eltern, seiner Schwester Klein-Ida, mit der Magd Lina und dem Knecht Alfred auf dem Hof Katthult in Lönneberga, einem kleinen Dorf in Schweden. Mit seinen runden, blauen Augen und seinem hellen, wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten, – aber nur solange er schläft. Denn Michel hat mehr Unfug im Kopf als jeder andere Junge in ganz Lönneberga, und vermutlich auch mehr als jeder andere Junge in ganz Schweden und auf der gesamten Welt. Zudem besitzt er ein außerordentliches Talent dafür, sich selbst und andere in Schwierigkeiten zu bringen, obwohl er es nie böse meint. Denn eigentlich ist Michel ein durch und durch liebevoller Junge. Immer wieder hat seine Mutter ihn ermahnt, nur ja das Essen aufzuessen. Keinen einzigen Tropfen wollte er von der leckeren Suppe übriglassen, doch jetzt steckt sein Kopf in der Suppenschüssel fest. Und sowas passiert Michel eigentlich immer. Doch wenn es drauf ankommt, ist Verlass auf ihn. Kurz vor Weihnachten wird der Knecht Alfred schwer krank, und niemand ist da außer Michel. Also nimmt der mutige Junge die Dinge selbst in die Hand … Tristan Berger, Autor und Regisseur, hat verschiedene Episoden aus den Michel-Erzählungen als Grundlage für sein Theaterstück benutzt und zu einer Geschichte verwoben, die ebenso lustig wie spannend und berührend ist. Bernard Niemeyer inszenierte die Geschichte um den wilden Blondschopf mit dem Jungen Theater Bonn für Zuschauer ab fünf Jahren.