Prokofiev, Rachmaninow

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

Solist: Christian Poltéra (Violoncello), Dirigent: Simon Gaudenz

Sergej Prokofiev: Sinfonisches Konzert für Violoncello und Orchester g-Moll op.125 (1952)
Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45 (1940)

Preisgruppe C

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Fr | 15.02.2019 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 19,00 / 11,00

Prokofiev, Rachmaninow

Zwei russische Komponisten mit ähnlichen Schicksalen: Beide erhielten mit vier Jahren von ihren Müttern den ersten Klavierunterricht, wurden früh von namhaften Musikern gefördert und mussten infolge der Oktoberrevolution in die USA emigrieren. Prokofiev gelang es nicht, dort Fuß zu fassen und kehrte zurück. Rachmaninow, der zum Kult gewordene Star Pianist, blieb. Prokofievs sinfonisches Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 125 erlebte bei der Uraufführung als op. 58 ein Desaster. 1947 wurde es durch den jungen Cello-Star Mstislaw Rostropowitsch wiederbelebt und durch gemeinsame Überarbeitungen als op. 125 zum großen Erfolg. Die Sinfonischen Tänze op. 45 sind Sergej Rachmaninows letztes und nach eigenem Bekunden bestes Werk. Entstanden 1940 für riesiges Orchester, fertigte er auch eine Version für zwei Klaviere an, die er mit Vladimir Horowitz (leider nur privat, aber nie öffentlich) aufführte.

 

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Di I 12.2. I 18 Uhr I Museum für Gegenwartskunst, Referent: Winfried Chasseé, Eintritt frei