Brahms, Mendelsohn

© Stefan Armbrust↑ Die Philharmonie Südwestfalen mit ihrem Chefdirigenten Nabil Shehata (2. von links, Symbolfoto).
Foto: Stefan Armbrust
Beschreibung ↓

1879 wurde Johannes Brahms die Ehrendoktorwürde der Universität Breslau verliehen, aber mit der obligatorischen Dankesrede tat er sich schwer. Was tut ein Komponist in einer solchen Situation? Er greift lieber zur Feder und drückt seine Gefühle in Musik aus. So entstand die „Akademische Festouvertüre“. Während der Arbeit daran merkte Brahms aber, dass ihn zu viele andere Emotionen berührten und so entstand quasi parallel die „Tragische Ouvertüre“. Acht Jahre später schuf er sein letztes Orchesterwerk, ein Solokonzert für Violine, Cello und Orchester. Diese konzertante Erzählung zweier Instrumente gab ihm die Gelegenheit, sich endlich mit seinem früheren Freund, dem Geiger Joseph Joachim, zu versöhnen, bei dessen Scheidung sich Brahms auf die Seite der Ehefrau geschlagen hatte.
Viele Jahre zuvor nutzte Felix Mendelssohn-Bartholdy die Gelegenheit, an eine erfolgreiche England-Konzertreise einen Aufenthalt in Schottland anzuhängen. Diese Reise beeindruckte ihn nachhaltig, so dass er seine Skizzen zu einer „schottischen“ Sinfonie begann, die er dann aber erst zwölf Jahre später vollendete.

»Das Doppelkonzert von Brahms in einem romantischen Programm.«

Programm:

  • Johannes Brahms (1838 – 1897)
    Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 (1880)
    Konzert für Violine, Cello und Orchester a-Moll op. 102 (1887)
  • Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)
    Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 (1829 – 31)
Termine ↓
Fr • 21. Apr 23 • 19:30 Uhr Apollo-TheaterApollo begrüßt um 19:00 Uhr
Infos ↓
Konzert

Mit der Philharmonie Südwestfalen (D)

Besetzung: Daishin Kashimoto (Violine); Claudio Bohórquez (Cello)
Leading Team: Nabil Shehata (Dirigent),