Philharmonie Südwestfalen

Ravel, Saint-Saëns, Schostakowitsch

Revolutionär
© Stefan Armbrust↑ Die Philharmonie Südwestfalen mit ihrem Chefdirigenten Nabil Shehata (2. von links, Symbolfoto).
Foto: Stefan Armbrust
Beschreibung ↓

Um 1850 galt Camille Saint-Saëns als Revolutionär, vierzig Jahre später war er ein Klassiker, mutierte in der Wahrnehmung der Musikwelt dann zum Reaktionär und galt gegen Ende seines Lebens als unzeitgemäß.

Parallel dazu stellte Maurice Ravel in den Augen vieler ein Symbol für die Avantgarde der französischen Musik dar.

Und die Biografie Dmitri Schostakowitschs liest sich phasenweise wie ein spannender Krimi, immer wieder geriet er ins Visier des russischen Regimes. Seine 10. Sinfonie schrieb er in Stalins Todesjahr, sie wurde oft als Abrechnung mit Stalins Herrschaft angesehen und kann somit auch als ein Stück Zeitgeschichte gelten. Geschrieben wurde sie „für den Weltfrieden“, vielleicht stellen die Dissonanzen des zweiten Satzes aber das Gesicht Stalins dar.

»Musik revolutionärer Komponisten erklingt beim 2. Sinfoniekonzert der Saison.«
© Marco Borggreve
↑ Frank Dupree
Foto: Marco Borggreve
Termin ↓
Fr • 27. Okt 23 • 19:30 UhrKApollo-TheaterApollo begrüßt um 19:00 Uhr
Infos ↓
Sinfoniekonzert 10+
Mit der Philharmonie Südwestfalen (D)
Dauer: ca. 2 h 10 Min. inkl. 25 Min. Pause nach ca. 40 Min.
Preise: E

Einführung: Beachten Sie die kostenlosen Einführungsveranstaltungen durch den Förderverein der Philharmonie Südwestfalen.

Programm:
Camille Saint-Saëns (1835-1921), Ouvertüre „ La princess jaune“ op. 30 (1872)
Maurice Ravel (1879-1937), Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929-31)
Dmitri Schostakowitsch (1906-75), Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Besetzung: Philharmonie Südwestfalen
Leading Team: Nabil Shehata (Dirigent), Frank Dupree (Klavier )
Frank Dupree – Gewinner des Opus Klassik 2018 in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres (20./21. Jahrhundert)“ – sorgte international für Aufsehen, als er 2014 zum einzigen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs gekürt wurde. Mit seiner musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und der Fähigkeit, dem Flügel ein breites Spektrum an Klangfarben zu entlocken, faszinierte er Jury und Publikum zugleich. Er ist ein „außergewöhnlicher, empfindsamer und überaus interessanter Künstler“ (Emanuel Ax), der mit seiner „facettenreichen Nuancierung und geschmeidigen Rhythmik“ (Classical Source) das Publikum „immer wieder verblüfft“ (PZ News) und zu den vielversprechendsten und vielseitigsten Musikern seiner Generation gehört. Weiter lesen...
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