Marmen Quartet
Beschreibung ↓
Nachdem das Marmen Quartet bei seinem ersten Auftritt im Jahr 2020 das Siegener Publikum u.a. mit der energiegeladenen Interpretation von Beethovens Quartett in f-Moll zur Begeisterung hingerissen hatte, kommt es nun zum zweiten Mal nach Siegen. Wieder hat es mit György Ligetis Métamorphoses nocturnes und Fight – Union – Clinch des schwedischen Komponisten Benjamin Staern erst einmal Hochexplosives im Gepäck, bevor es im zweiten Konzertteil bei Caroline Shaws Schisma Geborgenheit und in Claude Debussys Streichquartett spätromantische Verträumtheit verströmen wird.
Nach dem Gewinn der Wettbewerbe in Banff und Bordeaux folgte ein furioser Karrierestart, der das Quartett binnen kurzem in wichtige Konzertsäle Europas und Nordamerikas führte, wo es sich mittlerweile als eines der herausragenden Nachwuchsensembles etabliert hat. Was Johannes, Laia, Bryony und Sinéad eint, das sind die musikalischen Gespräche und Geschichten, die sie dem Publikum präsentieren. Die fantastische Welt der Streichquartett-Musik entsteht aus einem ständigen musikalischen Dialog heraus, der durch Vertrauen, Respekt und Freude eine tiefe und bedeutungsvolle Verbindung herzustellen vermag. Es ist diese persönliche Note, diese musikalische Ehrlichkeit, die mit Freiheit und auch dem Mut zum Risiko gepaart ist, die im Konzert diesen gemeinsamen einzigartigen Moment mit dem Publikum entstehen lässt.
Termin ↓
Infos ↓
Marmen Quartet
| Preis im Freiverkauf: | 32 • 25 • 20 € |
| Preis im Abonnement: | 27 • 21 • 17 € |
| Ermäßigt im Freiverkauf: | 16 • 12,50 • 10 € |
| Ermäßigt im Abonnement: | 13,50 • 10,50 • 8,50 € |
Programm (Änderungen vorbehalten):
- György Ligeti: Streichquartett Nr. 1
- Benjamin Staern: Quartett Nr. 1
- Pause
- Caroline Shaw: Schisma
- Claude Debussy: Streichquartett g-Moll
Mit freundlicher Unterstützung durch die Sparkasse Siegen
Über das Marmen Quartet
Nach den Wettbewerbserfolgen in Bordeaux und im kanadischen Banff 2019, trat das Marmen Quartet in führenden europäischen, nordamerikanischen und australischen Konzertsälen auf: Von der Londoner Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie und dem Boulez Saal bis hin zum Konserthuset Stockholm und dem Palladium Malmö. Festival-Engagements führten es zu den BBC Proms, nach Lockenhaus, zum Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn und zu den Biennalen in Amsterdam, Barcelona und der Gulbenkian Foundation nach Lissabon. Das Quartett gab bei Komponisten wie Hannah Kendall, Salina Fisher und Garth Knox (Arditti Quartet) Werke in Auftrag. 2025 erschien die Debüt-CD des Marmen Quartets mit Werken von Ligeti und Bartók bei BIS. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (Supersonic Award, Diapason d‘Or).
Pressestimmen ↓
Das Marmen Quartet geht von der ersten Note an aufs Ganze, spielt mit einer Präsenz, die man sich für jede Haydn-Interpretation wünscht, und mit voluminösem, nie schwerfälligem Klang. Das Besondere an der Kunst des britischen Ensembles ist sein engagiertes Spiel, die Lebendigkeit, die nicht darauf abzielt, einen lupenrein destillierten Klang zu finden. Hier erlebt man eine frische, ehrliche, menschliche Art des Musizierens.
Süddeutsche Zeitung, Paul Schäufele
Das Marmen Quartett lebt jede Nuance der Musik, die sie spielen. Und sie beeindrucken als vier unverwechselbare Künstler, die etwas schaffen, das so viel größer ist als die Summe ihrer einzelnen Rollen. Das ist kein einfaches Zauberkunststück - aber die Marmens schaffen es mühelos.
Reviewsgate, William Ruff