Beschreibung ↓
Ein Auftakt nach Maß: Herzlich willkommen Ingmar Beck als neuer Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen! Mit diesem schwungvollen Programm stellt er sich dem Siegener Publikum vor und präsentiert die große Bandbreite der orchestralen Sinfonik.
Die Ouvertüre zu seinem Don Giovanni schrieb Mozart in der Nacht vor der Premiere. Die Oper über Leidenschaft und Rache fesselt von der ersten bis zur letzten Minute, in der für den reuelosen „Don Juan“ die Hölle bereitsteht.
Wesentlich friedlicher erscheint dagegen das Violinkonzert in D-Dur, dessen Autograf heute in Krakau zu finden ist. Nur drei Jahre nach dieser Komposition beschloss Mozart allerdings, selbst nicht weiter zur Violine greifen zu wollen …
Der Tod ihres Bruders ging der preisgekrönten Komponistin Jennifer Higdon so nahe, dass sie sich in Blue Cathedral (ihrem bis heute meistgespielten Werke) fragte: „Was macht ein Leben aus?“
Das Finale des Konzertes wirft einen mitunter augenzwinkernden Blick auf einigen Ärger mit der Verwandtschaft im Wiener Hochadel – die Musik zum berühmten Rosenkavalier, nach dem unter anderem ein Sonderzug der Bahn oder auch Zigarren benannt wurden, demonstriert die ganze geniale Meisterschaft von Richard Strauss.
Lieber Ingmar Beck, auf ein gutes Gelingen!
Termine ↓
Infos ↓
S-Klassik 2026 - Mozart, Higdon, Strauss
| Preis im Freiverkauf: | 49 • 43 • 32 € |
| Preis im Abonnement: | 38,50 • 33,50 • 24,50 € |
| Ermäßigt im Freiverkauf: | 24,50 • 21,50 • 16 € |
| Ermäßigt im Abonnement: | 19,25 • 16,75 • 12,25 € |
Einführung: Beachten Sie die kostenlosen Einführungsveranstaltungen durch den Förderverein der Philharmonie Südwestfalen.
Programm: W.A. Mozart (1756-91) Ouvertüre zu Don Giovanni KV 527 (1787) • W.A. Mozart (1756-91) Violinkonzert D-Dur KV 218 (1775) • Jennifer Higdon (geb. 1962), Blue Cathedral (1999) • Richard Strauss (1864-1949) Rosenkavalier-Suite TrV 227d (1945)
*Re: steht für ein erneutes Hinhören. Für den Moment, in dem Musik uns wiederbegegnet und wir sie neu erleben. Vertrautes öffnet sich in neue Zusammenhänge, Bekanntes zeigt unerwartete Seiten, und Unbekanntes wird unmittelbar erfahrbar. Jedes Konzert schafft dabei einen eigenen Zugang – über Klangfarben, über Energie oder über Erinnerung und Assoziation. Im Zentrum steht das Hören selbst: als persönliche Erfahrung, die sich im gemeinsamen Erleben im Konzertsaal verdichtet. Musik entsteht im Raum zwischen Bühne und Publikum – im einzigartigen Augenblick des Hörens. So entsteht eine Reihe von Konzerten, die unterschiedliche Zugänge zur Musik eröffnet und das gemeinsame, immer wieder neue Hören in den Mittelpunkt stellt.
Ingmar Beck, Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen ab der Saison 2026/2027