Beschreibung ↓
„Viva la France“ könnte der Untertitel dieses Konzertes auch lauten. Im europäischen Nachbarland schufen Komponisten über Jahrhunderte wunderbare Musik und eindrucksvolle musikalische Impressionen. Nicht alle Tondichter mögen uns heute sofort geläufig sein, wie etwa Reynaldo Hahn, dem 12. Kind einer großen Familie, der mit Marcel Proust befreundet war.
Lassen wir uns doch heute auch einmal von César Franck erzählen, wie ein Rheingraf am Sonntagmorgen den Ruf der Kirchenglocken ignoriert und daraufhin verdammt wird, im Wald von Dämonen verfolgt zu werden.
Ganz so gruselig geht es bei Debussys Werk nicht zu, es ist seiner dreijährigen Tochter gewidmet: „Meiner geliebten Chouchou, mit zärtlichen Entschuldigungen ihres Vaters für das, was folgt…“ Debussy zog es vor, bei der Uraufführung nicht anwesend zu sein, zu sehr fürchtete er mal wieder eine ablehnende Reaktion des Publikums. Er hätte sich keine Sorgen machen müssen.
Termin ↓
Infos ↓
Ravel, Debussy, Boulanger, Hahn, Holmès, Franck
| Preis im Freiverkauf: | 49 • 43 • 32 € |
| Preis im Abonnement: | 38,50 • 33,50 • 24,50 € |
| Ermäßigt im Freiverkauf: | 24,50 • 21,50 • 16 € |
| Ermäßigt im Abonnement: | 19,25 • 16,75 • 12,25 € |
Einführung: Beachten Sie die kostenlosen Einführungsveranstaltungen durch den Förderverein der Philharmonie Südwestfalen.
Programm: M. Ravel (1875–1937) Le Tombeau de Couperin (1917/19) • C. Debussy (1862–1918) Children’s Corner (Orch. Caplet, 1908) • L. Boulanger (1893–1918) D’un matin de printemps (1913) • R. Hahn (1874–1947) Suite: Le Bal de Béatrice d’Este (1905) • A. Holmès (1847–1903) Ludus pro Patria: Interlude (1888) • C. Franck (1822–1890) Le Chasseur maudit (1882)
*Re: steht für ein erneutes Hinhören. Für den Moment, in dem Musik uns wiederbegegnet und wir sie neu erleben. Vertrautes öffnet sich in neue Zusammenhänge, Bekanntes zeigt unerwartete Seiten, und Unbekanntes wird unmittelbar erfahrbar. Jedes Konzert schafft dabei einen eigenen Zugang – über Klangfarben, über Energie oder über Erinnerung und Assoziation. Im Zentrum steht das Hören selbst: als persönliche Erfahrung, die sich im gemeinsamen Erleben im Konzertsaal verdichtet. Musik entsteht im Raum zwischen Bühne und Publikum – im einzigartigen Augenblick des Hörens. So entsteht eine Reihe von Konzerten, die unterschiedliche Zugänge zur Musik eröffnet und das gemeinsame, immer wieder neue Hören in den Mittelpunkt stellt.
Ingmar Beck, Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen ab der Saison 2026/2027