Alles Beethoven

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

mit der Philharmonie Südwestfalen
Solistin: Mona Asuka (Klavier), Dirigent: Elias Grandy

Ludwig van Beethoven:
3. Leonoren-Ouvertüre C-Dur op. 72 (1806)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 (1795-1800)
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 (1806)

Preisgruppe C

Alles Beethoven

Als Beethoven von Joseph Haydn 1792 nach Wien geholt wurde, brachte er viele Star-Qualitäten mit, die nach Mozarts Tod (1791) dringend gebraucht wurden. Vor allem seine pianistischen Fähigkeiten entrückten die Wiener Musikliebhaber*innen. Ein Programm, das ausschließlich seine Werke zur Aufführung brachte, war zu Beethovens Lebzeiten durchaus üblich. Die „Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72b“ ist die wohl Wirkmächtigste der insgesamt 4 Ouvertüren zu seiner Oper „Leonore/Fidelio“ und hat sich einen festen Platz im Konzertrepertoire erworben. Das Klavierkonzert „Nr. 1 C-Dur op. 15“ orientiert sich noch sehr stark an den großen Vorbildern der Wiener Klassik, zeigt aber bereits die vorwärts drängende spätere Handschrift, etwa in der langen Orchestereinleitung des 1. Satzes. Die „4. Sinfonie in B-Dur op. 60“ wird heute vergleichsweise selten gespielt, erfreute sich zu Beethovens Lebzeiten allerdings großer Beliebtheit. Gast der Philharmonie Südwestfalen ist die Münchnerin Mona Asuka, die – nach Studien am Salzburger Mozarteum und bei Prof. Bernd Glemser in Würzburg – als eine der herausragendsten Nachwuchspianistinnen gilt.

Christoph Prick, der eigentlich die Beethoven-Gala dirigieren sollte, musste krankheitsbedingt absagen. An seiner Stelle wird Elias Grandy, der seit der Spielzeit 2015/16 Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg ist, die beiden Konzerte im Apollo dirigieren.

 

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Di I 22.1. I 18 Uhr I Museum für Gegenwartskunst
Referentin: Bettina Landgraf, Eintritt frei