Chatschaturjan, Dvořák

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

mit der Philharmonie Südwestfalen
Solist: Boris Brovtsyn (Violine), Dirigent: Nabil Shehata

Aram Chatschaturjan: Adagio aus „Spartacus“ (1956), Violinkonzert (1940)
Antonin Dvořák: Sinfonie Nr. 7 in d-Moll op. 70 (1885)

Preisgruppe C

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Fr | 27.03.2020 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 22,00 / 12,50

Chatschaturjan, Dvořák

Aram Chatschaturjan, zwischen kommunistischer Staatsräson und eigenem Ich ringend, fand über russische Musik des 19. Jahrhunderts, dem französischen Impressionismus und der armenischen Volksmusik zur eigenen Tonsprache. Spartakus ist seine erfolgreichste Ballettmusik, auch wenn der Säbeltanz aus „Gayaneh“ kometenhaft über seinem Gesamtwerk strahlt. Das Violinkonzert entstand in glücklicher Zeit: Die Vorfreude, David Oistrach würde die Uraufführung spielen und in Erwartung der Geburt seines Sohnes „übersetzte sich die Liebe zum Leben in Musik“. Nach dem Wiener Kongress 1814 suchten die europäischen Nationalstaaten nach eigener Identität. Antonin Dvořák, zu Beginn seines Schaffens noch stark beeinflusst von Mozart und Mendelssohn, ging konsequent den Weg einer tschechischen Tonsprache. Die 7. Sinfonie gilt heute als Meisterwerk der Sinfonik.

 

Einführungsvortrag des Fördervereins der Philharmonie
Di I 24.3. I 18 Uhr I Oberes Apollo-Foyer,
Referentin: Bettina Landgraf, Eintritt frei