Hamlet

JAp – Junges Apollo

Zum Stück

nach W. Shakespeare, Regie/Fassung: Elmar Goerden
mit Julius Forster, Anke Schubert, Stefan Reck,
Edgar M. Böhlke, Katharina Hauter, Klaus Rodewald,
Matthias Thömmes, Sven Prietz, Helena Daehler
Nationaltheater Mannheim

Spieldauer: 2:40 h, eine Pause

Hamlet

Etwas ist faul im Staate Dänemark, vor allem in der Familie des jungen Hamlet. Der Regisseur Elmar Goerden holt mit seiner neu geschriebenen Fassung Shakespeares berühmtestes Drama (1601 uraufgeführt) ganz ins Heute. Hamlets Vater ist unerwartet gestorben. Sechs Wochen nach seinem Tod heiratet Hamlets Mutter Gertrud den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Der tote Vater erscheint Hamlet als Geist und behauptet, sein Bruder habe ihn ermordet. Er fordert den Sohn auf, ihn zu rächen. Ist dieser Erscheinung zu trauen?

Wem kann Hamlet in diesen Machtspielen überhaupt noch vertrauen? Spionieren seine Freunde Rosencrantz und Guildenstern ihn aus? Ist seine Mutter Teil dieses Komplotts? Allein in Ophelia scheint der in seiner Zerrissenheit verzweifelnde Hamlet eine Vertraute zu haben. Es geht um eine Welt, die aus den Fugen geraten ist, in der die Grenzen zwischen Realität, Intrigentheater und Verfolgungswahn verwischen.