Im weißen Rössl

JAp – Junges Apollo

Zum Stück

Singspiel von Ralph Benatzky
musikal. Leitung: Ute Debus, Regie: Werner Hahn, Choreografie: Larissa Meister,
Leitung Arrangements: Martin Herchenröder, musikal. Einstudierung: Susanne Schlegel
Bühne: Matthias Reith, Kostüme: Ursula Bottenberg, Korrepetition: Johannes Grote,
Regieassistenz: Dalila Niksic und Giuseppe Todaro, Maske: Marie Serafin
mit Julia Ziehme, Gerrit Schwan, Catalina Uloth, Michael Theis, Cora Theobald, Nathalie Ufer,
Nils Hientzsch, Maximilian Schmitt, Daniel Rahn, Scarlett Christmann, Johanna Sheid,
Sheila Herzog, Saskia Zikeli sowie weiteren Studierenden der Universität Siegen (Fachbereich Musik), dem Musikverein Neuenkleusheim und Willi Huber (Zither)
Eine Koproduktion mit der Universität Siegen

Preisgruppe B

Alle Veranstaltungen

Sa | 09.02.2019 | 19:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 13,00 / 8,00

So | 10.02.2019 | 19:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 13,00 / 8,00

Fr | 22.02.2019 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 13,00 / 8,00

Sa | 23.02.2019 | 19:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 13,00 / 8,00

Fr | 05.04.2019 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 13,00 / 8,00

Sa | 06.04.2019 | 19:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 13,00 / 8,00

So | 07.04.2019 | 19:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 13,00 / 8,00

Im weißen Rössl

„Im weißen Rössl“ erlebt seine Uraufführung nicht im Salzkammergut, „wo man gut lustig sein“ kann, sondern im Berlin der beginnenden 1930er Jahre – während der Wirren der Weltwirtschaftskrise. Ein Team angesagter Spezialisten erstellte die aufwendige Dramaturgie, und durch ein glückliches Zusammenspiel von zündender Musik, überbordender Ausstattung und schwungvoller Inszenierung entstand eine der erfolgreichsten deutschen Revueoperetten, die mit ihrem alpenländischen Flair rasch einen weltweiten Siegeszug antrat. Nachdem die Nazis weitere Aufführungen in Deutschland verboten hatten, erreichte die Operette 1960 durch die Verfilmung mit Peter Alexander einen neuen Kultstatus. Die Geschwister Pfister versahen sie Anfang der 1990er-Jahre in der Berliner „Bar jeder Vernunft“ mit charmant-frechem Pfiff – und nun galoppiert das „Weiße Rössl“ über die Bühne des Apollo-Theaters. In Zusammenarbeit mit der Uni Siegen zaubern Studierende des Faches Musik Salzburger Urlaubskolorit in den Orchestergraben und auf die Bühnenbretter. Die künstlerische Leitung obliegt den Operettenfreaks Ute Debus, Susanne Schlegel, Martin Herchenröder und Werner Hahn. Larissa Meister sorgt mit Tänzer*innen der Ballett Meister Schule für fliegende Röcke und krachende Lederhosen.

Im Zentrum der Handlung steht die Wirtin Josepha Vogelhuber. Als Witwe schultert sie nicht nur die gastronomischen Herausforderungen, nein: Ihr junges Herz gerät zwischen die stürmischen Avancen des Zahlkellners Leopold und die glutvollen Augen des Stammgastes Dr. Siedler. Und weil „Die ganze Welt so himmelblau …“ ist, wenn man sich in die Augen schaut, entsteht ein turbulentes Durcheinander der Gefühle und Beziehungen, das manch einen verzweifelt singen lässt: „Zuaschaun kann i net, zuaschaun mag i net …“. Das Fass der Emotionen läuft über, als sich der Kaiser zum Besuch in St. Wolfgang ankündigt. Wie gut, dass der weise alte Mann die verwirrten Herzen wieder in Gleichklang bringen kann. Und gewiss wird das Publikum seinen berühmten Schlussworten beipflichten: „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut“.