Schostakowitsch, Prokofjew

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

mit der Philharmonie Südwestfalen
Dirigent: Enrico Delamboye
Solist: Erik Asgeirsson (Cello)

D. Schostakowitsch, Cellokonzert Nr. 1 Es Dur op. 107 (1959)

S. Prokofiev, Auszüge aus Romeo und Julia op. 64 (1935-36)

 

Preisgruppe C

Dmitri Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 Es Dur op. 107 entstand nach Stalins Tod, der Zeit seines Lebens ein bedrohlicher Widersacher des Komponisten war. 1936 fiel Schostakowitsch mit einer Aufführung der Oper „Lady Macbeth von Mzensk” bei Stalin in Ungnade und musste von da an nicht nur berufliche Konsequenzen in Form abgesetzter Veranstaltungen ertragen, sondern auch die ständige Angst vor der jederzeit möglichen Deportation. 1959 schreibt der Komponist dann dieses Werk, in dessen zweiten Satz sich alles dreht, alles bewegt und letztlich auf ein ungeheuerliches Finale mit unendlichen Melodien und sphärischen Klängen zusteuert.

„Romeo und Julia” ist das längste und bekannteste Ballett von Sergei Prokofiev und gilt allgemein als dessen bedeutendster Beitrag zur Gattung. Der Handlung der Shakespeare’schen Vorlage getreu folgend, stellen die reiche und vielfältige Instrumentierung sowie die rhythmische Komplexität der Partitur immer noch Herausforderungen für Orchester und Tänzer dar.

Es dirigiert der aus den Niederlanden stammende Enrico Delamboye. Seit der Saison 2018/19  ist er erster Gastdirigent des WDR Funkhausorchester und seit 2009 Chefdirigent am Theater Koblenz. Delamboyes Repertoire ist breit gefächert: Von Oper und Sinfonik, über geistliche Werke bis hin zu Musical und Pop. Solist des Abends ist Erik Asgeirsson (Cello).