Sonny Boys

Schauspiel & Musiktheater

Zum Stück

von Neil Simon
Bearbeitung & Regie: Thomas Schendel, Ausstattung: Daria Kornysheva
mit Dieter Hallervorden, Philipp Sonntag, Susanna Capurso & Tilmar Kuhn
Schlosspark Theater

Preisgruppe C

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Do | 09.05.2019 | 20:00 Uhr

Karten an der Abendkasse

Fr | 10.05.2019 | 20:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 19,00 / 11,00

Sa | 11.05.2019 | 19:00 Uhr

Karten verfügbar

ab 19,00 / 11,00

Sonny Boys

Dieter Hallervorden und Philipp Sonntag sind Schauspieler und Kabarettisten im besten Alter. Wie passend, dass sie in der Neuinszenierung von Neil Simons Komödie „Sonny Boys“ das abgehalfterte Komikerduo Didi und Phil spielen. Jahrzehntelang haben die zwei das Publikum mit einem einzigen Sketch begeistert. Doch nicht nur sie sind mit den Jahren immer älter geworden – nein, auch an ihrem Sketch hat der Zahn der Zeit mittlerweile ausgiebig genagt. Als Phil eines Tages aussteigen will, verkrachen sie sich und beide ziehen sich aus der Öffentlichkeit zurück. Doch dann kommt plötzlich die Gelegenheit für ein Revival: Ein Fernsehsender möchte eine Nostalgiesendung über die „Große Zeit des Varietés“ drehen. Im Mittelpunkt sollen als Inbegriff der Epoche Phil und Didi stehen – die „Sonny Boys“. Nun müssen sich die Streithähne zusammenraufen, doch das ist bei zwei Sturköpfen gar nicht so einfach …

„Dieter Hallervorden spielt die Rolle seines Lebens“, schreibt die Berliner Morgenpost. In der Tat scheint er sich diese Rolle überzuziehen wie eine zweite Haut. Vielleicht auch oder gerade weil er das Business kennt – seine Höhen und Tiefen. Er selbst schuf die Slapstickfigur Didi, die ihn zum Comedy-Star machte, wurde von der breiten Öffentlichkeit über einen großen Zeitraum seiner Karriere – wie er selbst sagt – in die „Blödel-Schublade“ gesteckt, bis er dann durch den Erfolgsfilm „Sein letztes Rennen“ seine Qualitäten als Charakterdarsteller beweisen konnte.

In der Neuinszenierung von „Sonny Boys“ ist es dann auch Dieter Hallervorden, der für eine Fernsehsendung wieder den Didi spielen soll. Während in der Originalversion von 1972 noch amerikanische Entertainer der 70er Jahre genannt wurden, erklingen in der überarbeiteten Fassung Namen wie Hape Kerkeling oder Rudi Carrell. „So kann man es hier und heute natürlich nicht mehr spielen, das wäre reichlich angestaubt“, begründet Hallervorden die Modernisierung. Das Stück selbst hat also schon genau das hinter sich, was die sich streitenden „Sonny Boys“ noch erreichen wollen. Das Publikum darf sie auf diesem Weg begleiten und sich, laut Berliner Tagesspiegel, auf „Gelächter und Schenkelklopfen“ freuen.