Weihnachtskonzert

Konzerte & Apollo Vokal

Zum Konzert

mit Mohamed Hiber (Violine)
und der Philharmonie Südwestfalen
Dirigent: Nabil Shehata

Georg Friedrich Händel: »Einzug der Königin von Saba« aus: »Salomon« (1749)
Johann Sebastian Bach: Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Johann Pachelbel: Kanon und Gigue D-Dur (1680)
Tomaso Albinoni: Adagio g-Moll
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046
Johann Sebastian Bach: Air aus der Orchestersuite Nr. 3, D-Dur BWV 1048
Tomaso Albinoni: Concerto op. 10 Nr. 6 D-Dur

Preisgruppe C

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Weihnachts-konzert

Alle Jahre wieder bittet die Philharmonie Südwestfalen zum musikalisch-besinnlichen Beisammensein im Apollo-Theater. Doch in 2020 war alles anders … Umso erfreulicher, dass die Tradition nun wieder zelebriert werden kann. Im stimmungsvollen Rahmen des Apollo-Theaters eröffnen Chefdirigent Nabil Shehata und die Philharmonie Südwestfalen die weihnachtliche Feststimmung mit dem „Einzug der Königin von Saba“. Das schwungvolle, elegante Stück aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Salomon“ steht für Festlichkeit und barocke Eleganz. Somit wird gleich zu Beginn die musikalische Epoche festgelegt, die dieses Weihnachtskonzert bestimmt: der Barock.

Da dürfte doch eigentlich Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium nicht fehlen – immerhin hat es eine so herausgehobene Stellung als Weihnachts-Klassiker schlechthin. Nicht minder festlich und passend sind aber auch andere Werke des Thomaskantors. Höchste Zeit also, Bach als Alternative zu Bach zu entdecken. In diesem Sinne präsentieren die Philharmoniker das Violinkonzert BWV 1042 in E-Dur, in dem die Sologeige kunstvoll mit dem Orchester verknüpft wird, sein erstes Brandenburgisches Konzert BWV 1046 in F-Dur, eine mit Hörnern, Holzbläsern und Streichern ungewöhnlich groß besetzte Komposition, sowie eine der wohl beliebtesten Melodien der Musikgeschichte: Air aus der Orchestersuite Nr. 3 BWV 1048 in D-Dur. Außerdem erklingen Kanon und Gigue in D-Dur von Johann Pachelbel sowie zwei Werke des Italieners Tomaso Albinoni – das erst nach seinem Tod bekannt gewordene Adagio g-Moll und sein Concerto op. 10 Nr. 6 in D- Dur. Solist ist der 1995 in Paris geborene Mohamed Hiber, der mit seinem Violinspiel zahlreiche internationale Preise gewann.